Bergbrüderschaft spendet für Kaue-Projekt

Tradition Verein setzt sich für den Erhalt ein

Dass den Schneebergern die Bergbau-Tradition wichtig ist und am Herzen liegt, zeigt sich aktuell beim Kaue-Projekt. Dafür setzen sich eine ganze Menge Schneeberger ein. Ziel ist es, dass die Kaue dieses Jahr wieder als symbolträchtiges Objekt am Eingang zum Schneeberger Weihnachtsmarkt steht. Das Vorhaben ist sportlich. Doch die vielfältige Unterstützung macht Mut, dass man das Projekt umsetzen kann. Erst jetzt hat die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" bei der jüngsten Stadtratssitzung eine Spende in Höhe von 500 Euro an Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert überreicht.

Mike Rothemann gehört zum Vorstand der Bergbrüderschaft. Der 29-jährige erklärt: "Zusammengekommen ist das Geld durch die Bergparade-Tätigkeit unter anderem beim Lichtelfest in Schneeberg." Im Vorfeld habe man einen Aufruf in der Bergbrüderschaft gestartet. Damit ist man auf offene Ohren gestoßen. "Jedes aktive Mitglied hat durch die Bergparaden seinen Beitrag geleistet", sagt Rothemann. Die Kaue sei Symbolik für einen Schachteingang. "Wir leben im Verein die alte Tradition und versuchen sie aufrecht zu erhalten", so Rothemann: "Gerade mit einem so symbolträchtigen Objekt, das wieder auf dem Markt stehen soll, wird das unterstrichen." Die Kaue sei eine Top-Sache. Sie gehöre einfach zu Schneeberg dazu durch die bergmännische Tradition und Verwurzelung.

In der Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" zählt man aktuell 70 aktive und 50 fördernde Mitglieder. Die Haupttätigkeit des Vereins ist die Pflege bergmännischer Traditionen und Brauchtum. Im Verein gibt es eine Arbeitsgruppe "Bergbaulehrpfad", die sich speziell um die Pflege von Bergbauanlagen in der Schneeberg-Neustädtler Bergbaulandschaft und am Bergbaulehrpfad von Bad Schlema kümmert.


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