1.200 Pelletprofis im ganzen Land

Pelletheizungen Nur vom zertifizierten Heizungsbauer installieren lassen

Sie sind sparsam, regenerativ und klimaneutral: Mit Holzpellets heizen immer mehr Bundesbürger. Bei der Produktion war Deutschland 2011 Europameister: Rund 1,9 Millionen Tonnen der kleinen Holzpresslinge wurden Schätzungen zufolge hierzulande hergestellt.

Doch damit der Einbau und Betrieb dieser umweltfreundlichen Heizanlagen auch einwandfrei funktioniert, ist fundierte Fachkompetenz gefragt. Deshalb hat das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) vor einem Jahr die Fortbildungskampagne "Fachbetrieb Pellets und Biomasse" ins Leben gerufen. Ihr Erfolg ist bereits sichtbar, bundesweit sind schon mehr als 1.200 Heizungsbauer als ausgewiesene Fachbetriebe ausgezeichnet worden. "Zur kompetenten Beratung von Bauherren und Sanierern werden qualifizierte Heizungsbauer benötigt, die über Spezialkenntnisse und entsprechende Erfahrung mit Pellets verfügen", weiß Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPI. Unter www.pelletfachbetrieb.de finden interessierte Verbraucher per Mausklick einen Pelletprofi in ihrer Nähe.

Im Zuge der Schulung eignen sich die Heizungsbauer detailliertes Know-how in Sachen Planung, Einbau und Wartung von Pellet- und Biomasseanlagen an und erhalten neueste Erkenntnisse zur Brennstoffqualität und Lagerung. So können sie dem Kunden bei allen Fragen rund um die Presslinge kompetent zur Seite stehen. Den Titel "Fachbetrieb Pellets und Biomasse" darf ein Heizungsbaubetrieb drei Jahre lang führen, bevor er durch eine weitere Schulung erneuert werden muss, damit die Fachkenntnisse stets auf dem neuesten Stand bleiben. Der Umstieg auf eine Pelletheizung zahlt sich bei nahezu jedem Baubestand aus, wie eine aktuelle Studie des Europäischen Instituts für Energieforschung (EIFER) beweist.



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