Bald beziehen die Händler ihre Läden

Shopping Umbaumaßnahmen am Alt-Chemnitz-Center gehen voran - 24. Oktober wird eröffnet

Die Bauarbeiten im Alt- Chemnitz-Center (ACC) gehen in ihre entscheidende Phase: Noch bis zum 24. Oktober haben Center-Management und Händler Zeit, die letzten Innenausbauten vorzunehmen - dann soll Eröffnung gefeiert werden. "Die neue Mall im Bauteil 3 ist angelegt und die künftige Struktur der Ladenzeile ist zu erkennen. Die neue Fassade ist so gut wie fertig", ist Center-Manager Ronny Schneider mit dem aktuellen Stand zufrieden: "Trotzdem wird es noch eine herausfordernde Aufgabe."

Um die 20 neue Läden entstehen auf der ehemaligen Fläche des großen Supermarktes, die meisten Händler haben ihre Mietverträge unterschrieben: "Neben Rewe und Rossmann werden beispielsweise Euronics, das Dänische Bettenlager, ein Juwelier, ein Reisebüro, ein Friseur, ein Tabakladen und eine Apotheke einziehen", ist Schneider mit dem neuen Händler-Mix zufrieden. Eher Waren und Dienstleistungen des kurzfristigen Bedarfs werden in der neuen Mall angeboten.

Im zweiten Gebäudeabschnitt sollen dann vorwiegend langfristige Anschaffungen zu haben sein: Hier werden Teppich-Frick und der Baumarkt zunächst ausziehen, stattdessen wird sich auf 6.500 Quadratmetern der Modepark Röther mit einem Shop-in-Shop-Konzept ansiedeln: Modemarken wie Esprit oder S. Oliver werden hier dann ebenso zu finden sein wie Schuhe, Kurzwaren oder Unterwäsche. Dies ist aber noch Zukunftsmusik: Diese Umbauten starten im Winter, Eröffnung soll im Frühjahr 2014 sein.

Zuvor steht der 24. Oktober an: Zur Eröffnung ist beispielsweise ein Segway-Parcours aufgebaut und eine Tombola geplant, bei der es keine Nieten geben wird. Die Einnahmen daraus kommen komplett der Wohngruppe Auguste in Chemnitz zugute. Rewe plant am Vorabend der großen Eröffnungsparty, zum Mitternachtsshopping einzuladen. Da können die Kunden des Alt Chemnitz Centers dann auch erstmals das neue Verkehrskonzept kennenlernen: "Künftig kann die Ringstraße ums ACC in beide Richtungen befahren werden, um schneller zu den 1.700 kostenlosen Parkplätzen zu gelangen", so Schneider.