Bilder und ihre Geschichten

Vortragsreihe Chemnitzer Fotografen zeigen Bilder im Schlossbergmuseum

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Auch das Foto "Zirkus im Pflegeheim, Karl-Marx-Stadt, 1981" erzählt seine Geschichte. Foto: Michael Backhaus

Während Bilder im Museum oft schweigend betrachtet oder von einer Führung erklärt werden, geht das Chemnitzer Schlossbergmuseum zum Jahresbeginn einen neuen Weg. Unter dem Titel "Rückblende" präsentiert es Arbeiten bekannter Chemnitzer Fotografen, anders als gewohnt, in einem Projektor-Vortrag durch die Fotografen selbst. Diese zeigen ihre Arbeiten aus der Geschichte der Stadt, erläutern und kommentieren und laden zur Diskussion darüber ein. Dabei spannt die Vortragsreihe mit ihren zunächst drei Terminen einen Bogen vom Karl-Marx-Stadt der 70er und 80er Jahre über das Chemnitz der Wende- und Nachwendezeit bis in die jüngere Vergangenheit. Hier kommen skurrile Motive und längst vergessene Ereignisse ans Licht, werden bekannte ebenso wie unbekannte Personen zu historischen Zeugen und lassen den Besucher mitunter eine neue Perspektive auf das Leben in Chemnitz heute gewinnen.

Den Beginn der "Rückblende" macht am 21. Januar der freie Chemnitzer Fotograf Michael Backhaus. Am 18. Februar führt Pressefotograf Wolfgang Schmidt die Reihe fort, gefolgt vom Fotograf der Chemnitzer Theater, Dieter Wuschanski am 18. März. Beginn der Veranstaltung ist jeweils 17 Uhr. Karten sind nur über eine Reservierung im Schlossbergmuseum unter Tel.: 0371/4884501 bzw. E-Mail an: gabriele.planitzer@stadt-chemnitz.de erhältlich.