CFC empfängt Schalke 04: Peer Kluge drückt die Daumen

Einblick Mittelfeldakteur hat für beide Teams gespielt

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Peer Kluge begann seine Karriere beim Chemnitzer FC. Foto: Harry Härtel

Am Samstag rollt in der Community4you-Arena an der Gellertstraße wieder der Ball. Im ersten Heimspiel des Jahres trifft das Köhler-Team in einem Testspiel auf den Bundesligisten Schalke 04.

"Das Ergebnis ist an diesem Tag völlig irrelevant", sagt Peer Kluge. Der aus der Jugend des Chemnitzer FC stammende, gebürtige Frankenberger, schnürte sowohl für die CFC als auch für Schalke 04 die Fußballstiefel im Profifußball und gewann mit den Königsblauen 2011 den DFB-Pokal. Viel wichtiger ist das Spiel für die Stadt Chemnitz und die Fußballfreunde in der Umgebung. Und nicht ganz unerheblich dürfte auch sein, dass die möglichst zahlreichen Besucher dem Chemnitzer FC bei der finanziellen Konsolidierung helfen. Als er von der finanziellen Schieflage des Vereins erfuhr, war er geschockt und auch ein gewisses Maß verwundert, räumte Kluge ein. Mit Freude nahm er die Entscheidung auf, dass der Stadtrat dem Verein finanziell unter die Arme greift. "Was wäre denn so ein modernes Stadion auch ohne einen Profifußballverein, der in selbigem spielt?" Wichtig für die weitere finanzielle Gesundung der Himmelblauen sei vor allem auch die sportliche Perspektive und das Abschneiden der Mannschaft in der Rückrunde. "Man hat zuletzt gesehen, was in dieser engen dritten Liga alles möglich ist. Eine Übermannschaft wie Dynamo Dresden gibt es in dieser Saison nicht. Magdeburg stand vor ein paar Wochen noch auf einem Abstiegsplatz und liegt nun auf Platz zwei, einem direkten Aufstiegsrang".

Kluge selbst stand zuletzt bis Juni 2016 bei Arminia Bielefeld unter Vertrag und ist derzeit vereinslos. Er ist derzeit in Leipzig nach einer langwierigen Verletzung in der Reha und möchte ein Comeback im bezahlten Fußball zumindest nicht grundsätzlich ausschließen. Dem CFC wünscht er in allen Belangen nur das Beste und hofft, dass mit dem neuen Stadion, in das zukünftig seiner Meinung nach auch noch der ein oder andere Fan mehr den Weg finden sollte, das große Ziel 2. Bundesliga zeitnah erreicht werden kann.



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