CFC gegen FSV: die Entscheidung fällt spät

Fussball Chemnitzer FC siegt über FSV Zwickau 2:1

CFC und FSV im Sachsenpokal: Morris Schröter (li.) und Stefano Cincotta. Foto: Haertelpress

Der Chemnitzer FC steht im Finale des Fußball-Sachsenpokals. Die Elf von Trainer Sven Köhler bezwang am Mittwoch vor 7.725 Zuschauern den FSV Zwickau 2:1 (1:1, 1:0), wobei die Entscheidung erst in der Verlängerung fiel.

"120 Minuten sollte es nicht unbedingt dauern. Jetzt müssen wir intensiv regenerieren , um am Samstag in Kiel wieder alles raushauen zu können", sagte CFC-Spieler Björn Jopek, der die Gastgeber nach zehn Minuten mit einem sehenswerten Treffer in Führung gebracht hatte.

Babanli am Knie verletzt

Doch dann musste der CFC einen personellen Rückschlag verkraften, denn Berkay Dabanli zog sich eine Knieverletzung zu und musste vom Platz. Denn besseren Start in den zweiten Durchgang hatte der FSV Zwickau. Zudem brachte FSV-Trainer Torsten Ziegner in der 55. Minute mit Aykut Öztürk (für Rene Lange) und Robert Koch (für Morris Schröter) frisches Personal.

Chemnitz wurde insbesondere durch zwei Distanzschüsse von Anton Fink gefährlich, tat aber insgesamt für die Offensive nur noch wenig. Zwickau drückte hingegen in der Schlussphase und kam in der 85. Minute durch Ronny König zum Ausgleich.

Die Nachspielzeit war gerade einmal drei Minuten alt, als Dennis Mast mit dem 2:1 für die Entscheidung sorgte. "Es war ein enges und umkämpftes Spiel, dass wir auch mit dem notwendigen Quäntchen Glück gewonnen haben. Auf jeden Fall hat meine Mannschaft Charakter gezeigt", sagte Köhler.

FSV-Ziegner: Zu spät gekämpft

Sein Gegenüber Torsten Ziegner meinte: "Natürlich sind wir enttäuscht. Dass es ein Kampfspiel auf Augenhöhe werden würde, wussten wir vorher. Wir haben insgesamt viel investiert, aber erst nach den Rückständen den Kampf geboten, der uns auszeichnet", sagte der Zwickauer Coach.



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