Erfolgreiches Babyjahr 2016

Statistik DRK-Krankenhaus Rabenstein mit Allzeitrekord

Niklas, das erste Baby im Jahr 2017, wurde neun Minuten nach dem Jahreswechsel in der Frauenklinik geboren. Foto: Andreas Seidel

In diesem Jahr wurden wieder viele kleine Erdenbürger in den Chemnitzer Geburtsstationen geboren. Neben dem Klinikum Chemnitz am Küchwald und dem DRK-Krankenhaus in Rabenstein, können Frauen auch im Geburtshaus in der Weststraße entbinden. Am beliebtesten ist wohl die Entbindungsstation in Rabenstein, denn dort wurden bis zum Ende des Jahres 2016 bei 1.873 Geburten insgesamt 1.907 Babys, 985 Jungen und 922 Mädchen, geboren. Das ist ein Allzeitrekord der Klinik des Deutschen Roten Kreuzes, seit dort 1957 das erste Baby zur Welt kam. Bereits im Jahr 2015 verzeichnete die Geburtshilfe der Frauenklinik des DRK-Krankenhauses die meisten Geburten im Regierungsbezirk Chemnitz. Und das ebenfalls mit einem Rekord, welcher bei 1.771 Geburten lag. Im letzten Jahr wurde der Rekord im Dezember geknackt und symbolisch mit der 1.800. Geburt am 19. Dezember gefeiert. Der kleine Marten (3.180 Gramm schwer und 50 cm groß) ist damit als "Rekordbaby" schon sehr früh in seinem Leben zu einiger Berühmtheit gelangt.

Im Klinikum Chemnitz wurden 2016 ebenso mehr Kinder geboren als ein Jahr davor. Insgesamt 1.482 Kinder erblickten bei 1.439 Geburten das Licht der Welt. Das sind 123 Babys und 114 Geburten mehr als 2015. Es wurden 777 Jungen und 705 Mädchen geboren. Mit dem kleinen Niklas Krumpfe wurde auch das erste Baby Sachsens in diesem Jahr in der Chemnitzer Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe geboren. Er kam 00.09 Uhr zur Welt. Seine glücklichen Eltern, Nancy und Rico, kommen aus Chemnitz und sind das erste Mal Eltern geworden.

Im "frauen und familienorientierten Zentrum und Geburtshaus" wurden 2016 insgesamt 30 Kinder außerklinisch geboren. Vor allem wegen Personalmangels stand die Weiterführung des Projektes zuletzt auf der Kippe. "Es ist nach wie vor problematisch, aber wir gehen davon aus, dass es 2017 weitergeht", sagte eine Mitarbeiterin zur aktuellen Situation. Eltern, Vereinsmitglieder und Partner engagieren sich fortlaufend für den Erhalt des Geburtshauses in der Weststraße.



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