Keine Tore für den CFC

Fußball Osnabrück behält die Punkte in der Heimat

Foto: Hengst

Osnabrück. Für den Chemnitzer FC gab es am Samstag beim VfL Osnabrück nichts zu holen. Die Elf von Cheftrainer Sven Köhler unterlag im Stadion Bremer Brücke 0:3 (0:1). In der Tabelle rutschte der CFC mit 40 Punkten vorerst auf den 8. Platz.

Viele Freistöße, wenig Spielfluss

Köhler musste gegenüber dem letzten Spiel gegen Paderborn gleich fünf Spieler ersetzen, denn Dennis Mast, Björn Jopek und Fabian Stenzel fehlten jeweils wegen Sperren. Innenverteidiger Berkay Dabanli fiel wegen einer Oberschenkelverletzung aus, der angeschlagene Stürmer Daniel Frahn nahm nur auf der Bank Platz. Folglich musste der Chemnitzer Coach seinen Kader umstellen, was sich durchaus auf die Leistung auswirkte.

Doch zunächst versteckte sich Chemnitz nicht und machte durch zwei Distanzschüsse von Anton Fink auf sich aufmerksam. Doch mit zunehmender Spieldauer nahmen die Gastgeber mehr Fahrt auf und gingen in der 23. Minute durch Nazim Sangare 1:0 in Führung. Danach war das Spiel geprägt von vielen Freistößen, ein richtiger Spielfluß kam kaum zu Stande. Drei Minuten vor der Pause hatte Florian Hansch, der auf der Frahn-Position in der Spitze agierte, die Chancen zum Ausgleich. Doch er scheitere aus Nahdistanz am Torwart.

Keine Wende in der 2. Halbzeit

In der Halbzeit blieb Abwehrmann Julius Reinhardt in der Kabine, ihn ersetzte Alexander Bittroff. Zunächst gingen die Chemnitzer Kicker, die wieder mit ihren giftgrünen Trikots aufgelaufen waren, engagiert zur Sache. Doch der entscheidende letzte Pass kam nie an.

Nach einer reichlichen Stunde kam es für den CFC ganz dick. Erst erzielte Marc Heider in der 66. Minute das 2:0, wobei der Einsatz des Osnabrückers im Zweikampf gegen Kevin Conrad zweifelhaft war. Dann kassierte Stefano Cincotta nach einem Foul die gelb-rote Karte und musste vom Platz. Unmittelbar danach erhöhte der VfL durch Konstantin Engel auf 3:0 (70.). Zu diesem Zeitpunkt waren die Messen längst gelesen.

"Wir haben gut begonnen, das 0:1 fiel dann zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Nach der Pause hatten wir uns viel vorgenommen, doch der nächste Fehler führte zum zweiten Gegentor", sagte Anton Fink, der den jungen Spielern wie Tom Baumgart und Florian Hansch trotz des Spielausgangs einen ordentlichen Auftritt bescheinigte.