Nasskaltes Ende einer Verfolgungsjagd

Polizei Dieb sprang bei Flucht ins klirrend-kalte Wasser

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Foto: Getty Images/iStockphoto

Bei nächtlichen Temperaturen im zweistelligen Minusbereich trieb es einen mutmaßlichen Dieb in der Nacht zu Sonntag in den Fluss Chemnitz. Zuvor entwendete er gemeinsam mit einem Komplizen einen Tresor aus einem Geschäft in der Eckstraße. Bei ihrem Beutezug wurden die Tatverdächtigen von einem Zeugen beobachtet, der daraufhin die Polizei alarmierte. Eingesetzte Polizisten stießen kurz darauf in der Hauboldstraße auf einen jungen Mann, der sofort mit dem Tresor zu einer Brücke in der Eckstraße rannte und unter dieser flussabwärts der Chemnitz entlang lief. Während der Geldschrank an einer Böschung gefunden werden konnte, versteckte sich der Flüchtige zunächst hinter einem Baumstamm. Als sich die Beamten näherten, sprang er in die Chemnitz, trieb zur Fußgängerbrücke in der Lohrstraße, wo er sich an einem Stein festhalten konnte. Die Chemnitzer Berufsfeuerwehr rückte schließlich zur Rettung des 28-jährigen Mannes an. Er kam völlig durchnässt und unterkühlt in eine Klinik, wo er später vorläufig festgenommen wurde.



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