Saison-Bilanz bei Bikern: Je sportlicher, je beliebter

Zweirad Die Branche verbucht 2012 ein Plus von 2,25 Prozent

Es läuft nicht schlecht im Marktbereich der Motorräder. Die Bilanz im September zeigt: Sportler werden am liebsten gekauft. Auf Platz zwei landen die Enduros. Insgesamt wurden den ersten acht Monaten des Jahres in Deutschland 74.269 Motorräder über 125ccm zugelassen, ein Plus von 2,25 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilt der Motorradverband IVM mit.

Besonders beliebt sind dieses Jahr Sportler mit einem Marktanteil von 35,75 Prozent (26.551 Einheiten), gefolgt von Enduros mit 26,59 Prozent (19.749 Euro) und Choppern mit 12,69 Prozent (9.423 Einheiten). Die lässigen Bikes mit viel Chrom erfuhren im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 10,56 Prozent die prozentual größte Veränderung. Tourer und Luxustourer waren bis August mit minus 18,21 Prozent weitaus weniger gefragt als noch ein Jahr zuvor.

Meistverkauftes Motorrad ist nach wie vor die BMW R 1200 GS. Bislang orderten die Kunden in diesem Jahr 5.603 Exemplare der Reiseenduro und damit weit mehr als doppelt so viele wie von der zweitplatzierten Kawasaki ER-6n mit 2.190 Einheiten. Bei den Rollern führt Piaggio die Neuzulassungsstatistik an. Die Vespa GTS-300 Super verkaufte sich bis Ende Juli 1.766 Mal, zum Modell MP3 griffen 1.170 neue Kunden und der Beverly 350 Sport Touring konnte in diesem Jahr schon 732 Neuzulassungen verbuchen.

Insgesamt wuchs der Rollermarkt über 125 ccm in den ersten acht Monaten um 5,43 Prozent und damit im Vergleich zum Vorjahr am stärksten. Die Motorräder über 125 ccm kamen noch auf ein knappes Plus von 2,25 Prozent, während Leichtkraftroller einen Rückgang von 1,79 Prozent verkraften mussten und bei Leichtkrafträdern sogar 11,50 Prozent weniger Fahrzeuge als bisher abgesetzt wurden.



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