Zuversicht vorm Heim-Weltcup

Wintersport Erzgebirger visieren Podestplätze an

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Axel Jungk aus Hohndorf will bei seinem Heimrennen aufs Podest fahren. Foto: Thomas Fritzsch

Altenberg. Die Weltelite der Skeletonis und Bobpiloten trifft sich in dieser Woche zum BMW IBSF Weltcup Bob & Skeleton in Altenberg. Fünf Wettbewerbe werden von Freitag bis Sonntag im DKB Eiskanal ausgetragen. Erwartet werden 50 Skeletonis aus 18 Nationen und 58 Bobteams aus 15 Nationen. Als Lokalmatadoren vom BSC Sachsen Oberbärenburg gehen der dreifache Zweierbob-Weltmeister und Saisonauftakt-Sieger im Zweier, Francesco Friedrich, sowie der Bob-Gesamtweltcup-Sieger der vergangenen Saison, Nico Walther, an den Start. Im Vierer sitzt direkt hinter Friedrich Candy Bauer aus Niederlauterstein. Ein Erzgebirger, der als Leichtathlet vor Jahren im Bob des Pirnaers gelandet ist und seither von der Weltspitze nicht wegzudenken ist.

Auch im Skeleton ist Sachsen in der Weltspitze vertreten. Axel Jungk aus Hohndorf ist mit zwei sechsten Plätzen in Whistler und Lake Placid gut in die Saison gestartet und will als derzeit Fünfter in der Weltcup-Gesamtwertung nun auf seiner Heimbahn, eine der schwersten Bahnen weltweit, angreifen. Den 25-Jährigen plagen jedoch nach wie vor Rückenprobleme. "Starten und Fahren geht nahezu schmerzfrei, ich kann aber kein Athletiktraining machen", so Jungk. Sein Start in Altenberg steht aber außer Frage - immerhin wird ihn sein Fanclub mit 120 Leuten gehörig anfeuern. "Dieses Mal will ich auf alle Fälle aufs Podest. Die Umstände durch meine Rückenprobleme sind schwer. Dennoch ist es ganz klar, hier werde ich alles geben. Doch das Eis ist nirgends auf der Welt so gut wie in Altenberg. Die Bahn ist anspruchsvoll und gut gleichermaßen, denn es ist meine Heimbahn, wo ich mich sehr gut auskenne", so Axel Jungk.



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