Die ersten Eindrücke

Interview mit Sarah Schwengfelder

Im August wurde Sarah Schwengfelder zum neuen Burgfräulein Edelweiß gekürt. Ihren nächsten großen Auftritt hat sie an der Seite von Ritter Georg (Jörg Schale) zur Nacht der Lichter am kommenden Freitag. Mit Sarah Schwengfelder sprach Katja Lippmann-Wagner:

Wie haben Sie die ersten beiden Monate als Burgfräulein erlebt?

Es war für mich eine sehr aufregende Zeit. Wir hatten überraschend viele Auftritte. Ich habe schon viele Leute kennengelernt. Wunderschön war es beim Hoheitentreffen in Bad Schlema. Dort haben wir beispielsweise im Backhausverein Brot gebacken.

Und Sie waren beim Tag der Sachsen in Freiberg...

Ja, das stimmt. In Freiberg haben wir sehr viele Flyer verteilt und wir haben den Festumzug erlebt. Mitgelaufen sind wir nicht. Die Freiberger waren gute Gastgeber, alle waren gut drauf. Es war alles super organisiert.

Trauen Sie das Ihrer Heimatstadt in ähnlicher Weise zu?

Bei uns wird es sicher ganz anders, aber auch sehr schön. Wir Schwarzenberger feiern gern. Natürlich sind wir rein von der Größe her nicht mit Freiberg vergleichbar, bei uns wird alles ein bisschen kleiner.

Nächster Höhepunkt als Burgfräulein ist die Nacht der Lichter. Kennen Sie das Fest?

Nein, die Nacht der Lichter kenne ich bisher nicht. Aber ich freue mich sehr darauf. Mein Ritter hat nur Gutes davon erzählt (lacht) Fast hätte ich es wieder nicht einrichten können, doch dann ist der Termin noch einmal verschoben worden. Daher freue ich mich noch mehr, dass ich mit dabei sein kann.

Ende Oktober kann es ja schon ganz schön kalt sein. Wie wärmt sich ein Burgfräulein?

Es war schon im September sehr kalt. Ich habe mich auch schon richtig erkältet, weil ich zu dünn angezogen war. Doch nun habe ich von der Stadt ein Fell bekommen - natürlich keine Echtes, das würde ich nämlich nicht tragen. Und zusätzlich hat mir meine Mama einen Umhang gegeben.