ESV muss in Leipzig antreten

Schach Sachsenderby läuft auf Augenhöhe

Aue. Mit einem Auswärtsspiel bei der SG Leipzig startet die 1. Mannschaft des ESV Nickelhütte Aue morgen in die neue Saison in der 2. Bundesliga Ost. ESV-Präsident Rainer Hillebrand sieht für sein Team eine schwere Aufgabe: "Dieses Spiel in Leipzig wird auf Augenhöhe stattfinden, und wir müssen mindestens ein Unentschieden erkämpfen." Dieses klar definierte Ziel hat einen Grund: "Wenn wir verlieren, können wir absteigen."

Dieses Sachsenderby ist für beide Mannschaften wichtig. Hillebrand rechnet: "An den ersten vier Brettern sind wir klar überlegen, hinten ist Leipzig besser besetzt." Leipzig werde in der Liga als Abstiegs-Kandidat gehandelt: "Wir selbst gehören zum erweiterten Kreis." Diese 2. Bundesliga Ost sei mit starken Teams besetzt. Dazu gehöre mit Dresden ein Absteiger aus der 1. Bundesliga. Auch Neuling Halle habe gute Voraussetzungen: Zum Team gehören dort vier ungarische Großmeister und ein ukrainischer Großmeister. Schwer zu knacken sein dürfte auch der Aufsteiger, der Münchener Verein MSA Zugzwang. Rainer Hillebrand spricht von einer Spitzenmannschaft. Und auch der Erfurter Schachklub gehöre zu den Spitzen-Teams. Die Erfurter hätten aufsteigen können, haben allerdings darauf verzichtet. Das Saison-Ziel steht für die Denksportler ESV Nickelhütte Aue bei Platz vier bis sechs.



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