Hartensteiner Sammlung verzeichnet Besucher-Plus

Entwicklung Mineralien immer beliebter

hartensteiner-sammlung-verzeichnet-besucher-plus
Die Geologietechnikerin Juliane Birndt zeigt eines der Ausstellungsstücke der Lagerstättensammlung. Foto: R. Wendland

Hartenstein. Die Lagerstättensammlung der Wismut GmbH erfreut sich großer Beliebtheit. Geöffnet ist nicht etwa täglich, sondern an ausgewählten Terminen, die über das Jahr verteilt sind. Und diese werden von Mineralien-Freunden rege genutzt. Untergebracht ist die Lagerstättensammlung in Räumlichkeiten am verwahrten Schacht 371 des Reviers Schlema-Alberoda.

Betrieben wird die Ausstellung vom Verein zur Wiedereröffnung und Entwicklung Kur- und Heilbad Schlema und Unterstützung gibt es von Mitarbeitern des geologischen Archivs der Wismut GmbH. Sobald sich die Türen zur Sammlung öffnen, strömen die Besucher hinein. Ein Rundgang ist wie eine Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der Gesteine.

Letztes Jahr ist die Lagerstättensammlung innerhalb des Schachtes 371 in neue Räumlichkeiten umgezogen. Das ehemalige Gebäude, wo auch die Küche untergebracht war, wurde rückgebaut. In den neuen Räumen werden die Mineralien in einer etwas anderen Form präsentiert. Der Umzug und die Neugestaltung haben ein Plus an Besuchern gebracht.

Gezählt hat man im ersten Jahr rund 1200 Gäste. In der Vergangenheit waren es im Schnitt zwischen 900 bis 1000 Besuchern pro Jahr. Zu sehen gibt es einiges - die Sammlung umfasst rund 1800 Mineral- und Gesteinsproben. Im Kern konzentriert man sich auf das Gebiet des ehemaligen Bergbaubetriebs Aue mit Proben aus dem Raum Schneeberg-Schlema-Alberoda und Pöhla-Tellerhäuser.

Hinzu kommen auch Teile aus dem oberen Erzgebirge, aus dem Vogtland und dem thüringischen Raum.


Bewerten Sie diesen Artikel:1 Bewertung abgegeben