Helga Krauße gestaltet Keramik-Figuren

Kunst Literatur gibt Inspirationen für neue Werke

Helga Krauße beschäftigt sich in ihrer Freizeit mit Keramik - speziell mit Figürlichem und Kleinplastiken. In diese Dinge bringt sie eine Menge Persönliches mit ein. Die Ideen für ihre Werke reifen im Kopf: Manchmal dauert es eine Weile, bis der Funken endgültig überspringt und sich die Lößnitzerin ans Werk macht - Entwürfe und Zeichnungen anfertigt und sich schließlich an die Gestaltung einer neuen Figur heran wagt.

Woher die Muster kommen, ist unterschiedlich. "Manchmal ist es die Literatur, sind es Gedichte, die mich inspirieren. Manchmal ist es auch einfach nur ein Lied oder eine Melodie, die mir nicht mehr aus dem Kopf geht", erzählt die 72-Jährige. "Ich betreibe dieses Hobby unheimlich gern", strahlt Krauße. Wenn sie von ihrer Keramikarbeit spricht, ist sie Feuer und Flamme. Als Pensionärin genießt sie den Luxus, dass sie sich ihre Zeit frei einteilen und sich voll und ganz den Dingen widmen kann, die sie bewegen. Die Keramikgestaltung sieht die Lößnitzerin als Entspannung und findet dadurch genügend Abstand zum Alltäglichen: "Es ist eine gute Form, um Stress abzubauen." Über die Jahre hinweg gesehen, sind eine ganze Reihe Kunstwerke entstanden. Eine kleine Auswahl davon ist derzeit in der kleinen Galerie des Werkhauses in Neustädtel zu sehen, und zwar bis 9. November. Die Räume dort teilt sie mit Heike Puschmann, die ebenfalls Keramik, allerdings mehr Gefäße und Objekte, zeigt: "Ich bewundere die figürlichen Arbeiten von Helga Krauße. Ich staune immer wieder." Für Helga Krauße selbst ist es nicht die erste Ausstellung: "Ich habe mich schon öfter präsentiert." Die Räumlichkeiten im Werkhaus sprechen die Künstlerin an: "Ich finde, es ist ein gutes Ambiente." In der Ausstellung haben Kunstinteressierte Gelegenheit, sich in aller Ruhe umzuschauen und sich in die Welt der figürlichen Keramik von Helga Krauße entführen zu lassen.



Bewerten Sie diesen Artikel:1 Bewertung abgegeben