Kurort darf sich Heilbad nennen

Kurort Wirtschaftsminister Dulig übergibt Zertifikat in Warmbad

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Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) überreichte am Montag in der Silber-Therme in Warmbad dem Wolkensteiner Bürgermeister Wolfram Liebing (parteilos) sowie den Geschäftsführern der Kur- und Gesundheitszentrum Warmbad Wolkenstein GmbH, Knut Hinkel (von links) und Anna-Luise Hausotte das Zertifikat, mit dem sich Warmbad jetzt auch offiziell Heilbad nennen darf. Foto: Sandra Häfner

Wolkenstein. Warmbad, der Ort mit der wärmsten und ältesten Heilquelle in Sachsen, darf sich ab heute auch offiziell Heilbad nennen. Soeben überreichte der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) in der Silber-Therme in Warmbad das Zertifikat mit dem Titel "Staatlich anerkanntes Heilbad" an den Wolkensteiner Bürgermeister Wolfram Liebing (parteilos). Damit erhält der Ortsteil von Wolkenstein das höchste Prädikat, das in Sachsen Kurorte erhalten können.

Der Prädikatisierung war im vergangenen Jahr ein aufwändiges Prüfverfahren mit einer Ortsbegehung vorausgegangen. Die Prüfer nahmen Warmbad unter die Lupe, erinnerte Martin Dulig heute. Die Verleihung des Titels "Heilbad" sei ein Qualitätsvorsprung für Warmbad, betonte der Minister. In Warmbad sei "mit viel Herzblut und Leidenschaft" viel geschaffen worden. Neben Bad Schlema ist Warmbad nun das zweite Heilbad im Erzgebirgskreis.

Von der Aufwertung erhoffen sich die Akteure in Warmbad auch mehr Fördermittel, beispielsweise zur Entwicklung neuer Therapien. Das Wasser aus der Warmbader Heilquelle hilft besonders bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates und chronisch-rheumatischer Beschwerden.



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