Mit Sturmlaterne durch den Kuttengrund

Freizeit Wanderung in Zwönitz informiert nicht nur über den Bergbau

mit-sturmlaterne-durch-den-kuttengrund
Der Zwönitzer Jens Hahn (re.) nimmt Interessiert bei der Sturmlaternen-Wanderung an die Hand. Foto: Ralf Wendland/ Archiv

Zwönitz. Eine abendliche Entdeckungsreise durch den Kuttengrund zwischen Lößnitz und Aue - das steckt hinter der 11. Sturmlaternenwanderung, die am Mittwoch um 18 Uhr im Bärengrund startet und von Jens Hahn angeführt wird. Der Zwönitzer ist begeistert, denn die Wanderungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Beim letzten Termin waren es rund 50 Leute.

Jens Hahn macht neugierig auf die aktuelle Tour: "Es gibt wieder einige interessante Informationen während der Wanderung. Nicht nur zum Bergbau. Wenn es schon durch den Wald geht, dann reden wir auch über die Tierwelt, über Waldtiere, die heute noch versteckt in den Wäldern leben. Auch wird die einstige Fischzucht rund um den Begräbnisberg thematisiert."

Wie Hahn erklärt, gab es früher eine ganze Reihe Teiche in dem Revier. Wie das bei einer Sturmlaternenwanderung üblich ist, hat sich Jens Hahn wieder eine spezielle Lampe ausgewählt, über die er berichten wird. Wie er verraten hat, dreht sich diesmal alles um die Fahrrad- und Touristenlampen mit Ölbrenner aus Beierfelder Produktion.

"Die kleinen Lampen waren für den Rucksack gedacht. So wie heute die Taschenlampen, hat man früher kleine Laternen mit Petroleum genutzt", erklärt Hahn. Die Tour führt über den Begräbnisberg. Am Kuttenhaus sorgen Mitglieder der IG Historischer Erzbergbau Lößnitz, dessen Vorsitzender Jens Hahn ist, für das leibliche Wohl der Wanderer. Dort gibt es wieder ein kleines Treffen der Lampensammler.