Noch ist er der einzige

wahl Ronny Kienert möchte zur Bundestagswahl für die SPD kandidieren

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Ronny Kienert will für die Bundestagswahl kandidieren. Foto: A. Bauer

Gornau. Seit 2014 ist Ronny Kienert Abgeordneter im Kreistag des Erzgebirgskreises. Nun will der 40-jährige Gornauer für die SPD Mitglied des Bundestags werden. Von den Jusos Erzgebirge, der Jugendorganisation seiner Partei, hat er bereits die Zustimmung erhalten. Ob Kienert aber tatsächlich als SPD-Direktkandidat für den Wahlkreis Chemnitzer Umland/Erzgebirge II antreten wird, entscheidet sich erst am 19. Januar bei der offiziellen Nominierungsveranstaltung in Limbach-Oberfrohna. "Aktuell bin ich der einzige Anwärter, aber das kann sich noch ändern", sagt der Gornauer, der als Sozialdemokrat Verantwortung übernehmen will. Viel Erfahrung bringt er mit, denn Kienert ist politisch und kulturell sehr engagiert. So ist der Vorsitzende des Ortsvereins Zschopau/Gornau/Amtsberg Mitglied bei der SPD Sachsen Mitglied in den Arbeitskreisen Sport und Innere Sicherheit. Außerdem fungiert er als Aufsichtsrat beim Kreisjugendring, dem Klinikum Mittleres Erzgebirge und bei der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH. Auch in vielen anderen Vereinen der Region treibt der 40-Jährige die Entwicklung voran. Nun würde er seine Ideen und Energie auf Bundesebene einbringen. "Ich setze mich ein für gute Bildungschancen, insbesondere für Investitionen in Kitas und Schulen", nennt er eins seiner Ziele. Ebenso liegen ihm der Erhalt der flächendeckenden ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum sowie der Erhalt des Sicherheitsgefühls am Herzen. Mehr Polizei sei nötig, um die Bevölkerung vor Alltagskriminalität und Terrorgefahren zu schützen. Wichtig sind ihm auch die rund 1000 Vereine und Verbände im Wahlkreis. Aus eigener Erfahrung weiß Kienert, welch nachhaltige Arbeit viele Ehrenamtler leisten. "Für sie will ich das Sprachrohr im Bundestag sein."