Rekordteilnahme bei Glückauf-Wanderung

TOURISMUS Deutschlandschacht-Halde wird zum Besucher-Mekka

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Blick von der Plattform auf das Geschehen am Fuß des Turmes. Foto: Leischel

Oelsnitz. Die Organisatoren fühlen sich für ihr Engagement belohnt. Zur 17. Glückauf-Wanderung im April wurden wieder die Wanderschuhe geschnürt und die Marschverpflegung in den Rucksack gepackt. Traditionell nahmen die Wandergruppen aus Gersdorf, Hohndorf, Oelsnitz und Lugau von unterschiedlichen Ausgangspunkten den Weg zur Oelsnitzer Deutschlandschachthalde in Angriff.

Der Start in Lugau erfolgte vor dem Rathaus und hier konnte Bürgermeister Thomas Weikert den Rekord vermelden, dass diesmal 48 Teilnehmer den Weg zum Start gefunden hatten. "Dies ist in den 17 Jahren mit Abstand die Rekordteilnehmerzahl", so der Orts-Chef. Gemeinsam mit den Wandergruppen aus den anderen Orten begrüßte das Bergmusikkorps "Glück Auf" Oelsnitz für musikalische Unterhaltung und die Kameradinnen und Kameraden der Oelsnitzer Feuerwehr sowie der Schönfelder Bäckermeister hatten für das leibliche Wohl gesorgt.

Ein Wunderhorn als Aufmerksamkeits-Magnet

Das Wetter spielte gleichfalls mit und Helga Bitterlich aus Gersdorf, die sich erstmals mit ihren Bekannten aus Bayern auf den Weg machte, war erstaunt, was man darüber hinaus am Rande noch erfahren konnte: "Meine Aufmerksamkeit erregte ein röhrenförmiges Metallgitter und so erfuhr ich, dass es sich um ein Wunderhorn handelte, das einen Bezug zur Wärmeentwicklung der Abraumhalde einnimmt", so die Gersdorferin. Bei dem Gebilde handelt es sich um den Siegerentwurf aus dem Wettbewerb Energiegarten Deutschlandschacht.

Die Künstlerin Erika Harbort aus Glauchau hatte die Idee, das Horn als Symbol aus Märchen und Sagen in Verbindung zur Natur zu gestalten. Man spürt so die Haldenwärme auf dem Stuhl im Horn. Die Wärme entsteht durch Schwelbrände in der Halde. Sie tritt an die Oberfläche. Es sind noch vereinzelt Stellen auf der Halde zu finden, die mit der Hand befühlt werden können. Dieses Projekt wurde von der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung kofinanziert.



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