Sie sind die Quartiers-Managerinnen

Entwicklung Annabell Illig und Samira Bouslimi kümmern sich um die Auer Innenstadt

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Annabell Illig (li.) und Samira Bouslimi sind Quartiers-Managerinnen in Aue. Foto: R. Wendland

Aue. Die Stadt Aue hat zwei Quartiers-Managerinnen: Annabell Illig und Samira Bouslimi. Die beiden Frauen kümmern sich ums Quartier. In dem Fall um eine Gebietskulisse, die sich in der Auer Innenstadt erstreckt. Rund 3500 Menschen leben dort. Geplant sind zehn Projekte, die bis 2021 starten.

Was macht man als Quartiers-Managerin?

Wie Samira Bouslimi erklärt, unterstütze man als Projekt- und Quartiersmanagement die Träger bei der Vorbereitung und Umsetzung ihrer Projekte. Das oberste Ziel, so Annabell Illig sei die Integration in Beschäftigung: "Wir wollen durch verschiedene soziale Projekte, die ineinandergreifen und sich gegenseitig ergänzen die Chancen auf Beschäftigung für sozial Benachteiligte steigern." Gemessen wird die soziale Benachteiligung laut Programm an der SGBII-Quote und die liegt bei 20,7 Prozent im Gebiet - ein erhöhter Wert im sachsenweiten Vergleich.

Beschäftigungslosigkeit frühzeitig verhindern

Geplant sind viele Angebote für Kinder. "Da greift der Präventiv-Gedanke, dass heute Heranwachsende später gar nicht erst in die Beschäftigungslosigkeit hineinrutschen", so Bouslimi. Auch gibt es ein Angebot für Asylsuchende, die künftig in Beschäftigung gebracht werden sollen. Auch operative Tätigkeiten gehören zum Projekt- und Quartiersmanagement.

Bürgerbeteiligung steht ganz oben: geplant sind unter anderem eine Quartiersmesse, Stadtteil-Spaziergänge und es soll ein Quartiersmagazin geben. Insgesamt steht eine Summe von 540.000 Euro an Förderung zur Verfügung zuzüglich der knapp 28.000 Euro aus Eigenmitteln der Stadt Aue.



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