Stadtmauer rundet historischen Stadtkern ab

Vorhaben Altstadt-Sanierung in Lößnitz geht weiter

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Wohnbau-Geschäftsführer Robert Regener (l.) und Bürgermeister Alexander Troll sind stolz auf das, was gerade in Fragen Stadtmauer, bereits geschafft wurde. Foto: R. Wendland

Lößnitz. Der Ersatzneubau der Stützmauer am Brunnenweg und der Bau der Stützmauer am Obergraben sind durch den Stadtrat bei der jüngsten Sitzung abgesegnet worden. Das Ganze soll weitgehend über das Förderprogramm Städtebauliche Erneuerung, Städtebaulicher Denkmalschutz zum Erhaltungsgebiet Stadtkern Lößnitz und aus dem Programm "Brücken in die Zukunft" laufen. In Summe steht eine Investition von 415.000 Euro. Für die Stadt Lößnitz bleibt laut vorliegender Kalkulation eine Aufwendung in Höhe von 20.750 Euro. Finanzieren will man das seitens der Kommune aus Haushaltsmitteln, die 2016 nicht in Anspruch genommen wurden.

Zum Thema Stadtmauer sagt Robert Regener, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Lößnitz, als Projektsteuerer: "Es wurde bereits viel getan, aber es gibt auch noch einiges zu tun." Die Stadtmauer ist zum Großteil freistehend, beziehungsweise zugänglich. Es gibt aber auch Abschnitte, die in vorhandene Gebäude integriert sind und an der Stelle wird es schwierig. "Wenn man von der Definition der Förderung herangeht, haben wir etwas 40 bis 50 Prozent der Sanierung erledigt", erklärt Regener. Die Realisierung der restlichen Abschnitte hänge davon ab, ob Fördermittel dafür ausgereicht werden oder nicht, erklärt Bürgermeister Alexander Troll.

Die Stadtmauer als solches hat für die Kommune einen hohen Stellenwert im Rahmen der Altstadt-Sanierung: "Die Stadtmauer ist ein Alleinstellungsmerkmal und rundet den historischen Stadtkern ab", erklärt Troll. Lößnitz ist eine der wenigen Städte, die in der Vergangenheit eine solche Stadtbefestigung hatten. Die alte Stadtmauer sei etwas, was den Charme der Altstadt mit ausmacht.