WPA unterstützt Berufsorientierung

Sozial WPA bietet Patenklassen viele Möglichkeiten

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Die Patenklasse bei ihrem letzten Einsatz im Wohnpark. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-Buchholz. Mit Enthusiasmus schwingt Debora Urbainczyk ihren Gartenbesen und erzählt strahlend: "Ich finde es toll vom WPA, dass wir hier diese Möglichkeiten haben. Für mich ist das einen schöne Gelegenheit, etwas für ältere Menschen zu tun." Die 16-Jährige gehört zur Patenklasse der gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH (WPA) und hilft mit ihren Klassenkameraden beim Frühjahrsputz.

WPA hilf bei Berufsorientierung

Das WPA unterstützt seit Jahren aktiv die Berufsorientierung in den umliegenden Schulen. Seit 2012 hat das Unternehmen die Patenschaft für eine damalige 5. Klasse des Bildungszentrums Adam Ries übernommen. Am Montag fand der letzte Garteneinsatz im Wohnpark Louise Otto-Peters mit der aktuellen Patenklasse statt, da die Jugendlichen im Sommer ihren Realschulabschluss erlangen und die Schule beenden werden.

Durch Aktivitäten wie den Garteneinsatz oder den gemeinsamen KÄT-Besuch mit Pflegekunden des WPA wurden die Schülerinnen und Schüler mit dem Leben und Arbeiten sowie den Aufgaben und Zielen des Unternehmens bekannt gemacht. Personalmanager Alexander Carl erklärt: "In dieser langfristigen Zusammenarbeit sehen wir eine gute Möglichkeit, unseren Nachwuchs auch an die Berufe in der Pflege und Betreuung von älteren Menschen heran zu führen. Der Entschluss vor fünf Jahren, im Sinne der Berufsbildung andere Wege zu gehen, war eine gute Idee."

Vielzahl an Möglichkeiten

Auch Klassenlehrerin Marita Schuster betont: "Gemeinsame jährlich wiederkehrende Aktionen der Patenklasse mit dem WPA waren der Besuch der KÄT, der Garteneinsatz im Wohnpark Louise Otto-Peters, Plätzchenverkauf zum Weihnachtsmarkt und eine 'Vorlesewoche' in der Adventszeit. Die Schüler absolvierten hier auch Berufspraktika oder leisteten Ferienarbeit. Leider wird die jetzige erfolgreiche Patenschaft für beide Seiten mit Ende des Schuljahres ihren Abschluss finden."

Eines steht jedoch fest: Die Schüler sind erwachsener geworden und zeigten einen freundlichen, verantwortlichen und natürlichen Umgang mit den Pflegekunden des Unternehmens.


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