Drei Schulen sind bei Juniorwahl dabei

Projekt Schüler sollen Demokratie üben und erleben und wählen wie die "Großen"

Während sich das Interesse der meisten (erwachsenen) Bundesbürger an den Bundestagswahlen am 22. September augenscheinlich genauso in Grenzen hält wie das Vermögen der Parteien, einen interessanten Wahlkampf dafür zu entfachen, haben sich bundesweit Mädchen und Jungen aus rund 2100 Schulen entschlossen, sich an der Juniorwahl zu beteiligen. Darunter sind mit dem Cotta-Gymnasium Brand-Erbisdorf, der Freien Gemeinschaftlichen Schule "Maria Montessori" in Freiberg und der Mittelschule Waldheim auch drei Schulen aus dem Landkreis Mittelsachsen. Bei dem bereits 1999 ins Leben gerufenen Projekt geht es darum, Schüler ab der 7. Klasse unter anderem durch Simulation des Wahlvorgangs an die Prozesse der demokratischen Willensbildung heranzuführen und auf ihre Teilnahme im politischen System der Bundesrepublik vorzubereiten. Ziel ist das Üben und Erleben von Demokratie. "Ich bin sehr gespannt, welche Erfahrungen die Schüler machen, und würde mich sehr freuen, wenn sie mir bei meinem nächsten Besuch darüber berichten würden", so die Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann. Das Ergebnis der Wahlen in den Schulen wird am 22. September im Internet veröffentlicht. www.juniorwahl.de


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