Freiberger Delegation besucht Israel

Besuch Städtepartnerschaft mit Ness Ziona wird gepflegt

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Klaus-Dieter Barbknecht, Zipi Silbermann, Petra Meyer, Yossi Shvo, Sven Krüger und Andreas Schwinger vor dem Rathaus in Ness Ziona. Foto: Stadtverwaltung Freiberg

Freiberg. Glück war dabei, als am Dienstag letzter Woche eine kleine Delegation der Stadt Freiberg, welcher neben Oberbürgermeister Sven Krüger auch Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie, Andreas Schwinger von der Stadtverwaltung und Dolmetscherin Petra Meyer angehörten, ihre Reise nach Israel begannen, um dort die Partnerstadt Ness Ziona zu besuchen.

Dank eines Streiks starteten an diesem Tag nur zwei Flieger von Schönefeld, einer davon nach Israel. Am Mittwoch dann begrüßte Yossi Shvo, Bürgermeister von Ness Ziona, die Gäste und informierte über die Entwicklung seiner Stadt, in der mittlerweile 55.000 Menschen wohnen.

Kommen bald Israelis nach Freiberg?

Parallelen, was die Bevölkerungsentwicklung anbetrifft, waren durchaus erkennbar, ist doch auch Freiberg damit beschäftigt, beispielsweise auf gestiegene Geburtenzahlen zu reagieren. Es wurden Einladungen zum Bergstadtfest und zum Jubiläumsjahr 2018 ausgesprochen. "Wir freuen uns, wenn an den nächsten Jugendcamps in Walbrzych und Freiberg auch israelische Jugendliche teilnehmen", ergänzte Andreas Schwinger.

Die nächste Station war das Weizmann-Institut. Hier führten Sven Krüger und Klaus-Dieter Barbknecht auch Gespräche mit dem Dekan der chemischen Fakultät. Höhepunkt war ein Abend mit dem Freiberger Ehrenbürger Michael Federmann. Mittlerweile ist die Delegation wieder wohlbehalten in Freiberg zurück. Neben nun noch engeren Kontakten zur Partnerstadt wurden auch viele Eindrücke mitgebracht.

"Es ist in Israel sehr viel schöner und moderner, als es über das Fernsehen transportiert wird", sagt Sven Krüger. Der Besuch war ein wichtiger Schritt zur Vertiefung der Beziehung der beiden Städte.



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