Kinder lernen mit Brillen, wie man einander richtig zuhört

Aktion Nachwuchs produzierte ein eigenes Hörspiel

Königsfeld. Dem Nachwuchs sind Medien nicht mehr fremd. Denn sie gehören längst zu ihrem Alltag. Egal, ob es sich um Fernsehen oder Radio handelt. Doch wie Medienproduktionen entstehen, bleibt den Mädchen und Jungen oft verborgen. Hinter die Kulissen durfte jetzt der Nachwuchs in der Königsfelder Kindertagesstätte "Wirbelwind" schauen, wo eine ganze Woche lang das Medien-Mobil von der Sächsischen Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) zu Besuch war. Die Aktion hatte allerdings nicht nur das Ziel, den Kindern zu zeigen, wie eine Medienproduktion Schritt für Schritt entsteht. "Unser Besuch beinhaltet in erster Linie die Aufgabe, die Drei- bis Sechsjährigen im Rahmen einer Hörspielproduktion für Geräusche und das bessere Zuhören zu sensibilisieren", erklärte Erziehungswissenschaftlerin Wenke Rösler. Unterstützung bekam sie dabei von Kamerafrau und Fotografin Hilde Hildenhagen und der Medienpädagogin Susanne Günther. Um die Sinne vom Nachwuchs zu schärfen, hatte der beispielsweise Hörbrillen aufgesetzt bekommen. Anschließend galt es für die Kinder verschiedene Geräusche in der Natur zu erraten. Das Hörspielprojekt selbst fand mithilfe eines Aufnahmegerätes statt. Der Nachwuchs hatte dafür eine Geschichte auf Tonband gesprochen, bei dem Fred die Ameise die Hauptrolle einnahm. Das Drehbuch dazu lieferte Claudia Uhlig, die Leiterin der Kita ist. Gespickt wurde das Hörspiel mit verschiedenen Geräuschen, die die Kinder selbst produzierten.



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