Können Flöhas Blau-Gelbe endlich jubeln?

Handball VfB wartet noch auf den ersten Saisonpunkt - Freiberger HSG will den nächsten Heimsieg

Freiberg/Flöha/Weißenborn. Nach zwei Spieltagen sah es bei der HSG Freiberg gar nicht rosig aus. Die Handballer aus der Kreisstadt hatten zu diesem Zeitpunkt in der mitteldeutschen Oberliga zwei Niederlagen kassiert und dümpelten im Tabellenkeller herum. Doch dem schloss sich ein Heimsieg gegen den HC Einheit Halle an, vergangene Woche brachte das Team des Trainergespanns Jiri Tancos/Andreas Tietze einen Punkt vom SV Hermsdorf mit. Am fünften Spieltag empfängt Freiberg nun den Aufsteiger HSV Glauchau zum Sachsenderby. "Die Leistungskurve zeigt bei uns eindeutig nach oben. Wenngleich uns nach wie vor nicht die Bestbesetzung zur Verfügung steht, wollen wir in dieser Begegnung den nächsten Heimsieg einfahren", sagte Tietze. Der Anpfiff ertönt am Samstag, 20 Uhr in der Ernst-Grube-Halle. Ganz andere Probleme hat derzeit der VfB Flöha in der Verbandsliga. Die Blau-Gelben konnten bisher noch keinen Pluspunkt einfahren und liegen mit 0:6 Zählern auf dem zehnten Platz. Trainer Gabor Bikkes gibt vor dem Heimspiel gegen den LRC Mittelsachsen aus Oschatz (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle des Pufendorf-Gymnasiums Flöha) dennoch keine düstere Prognose ab. "Vor allem am letzten Spieltag, als wir in Zwenkau knapp unterlagen, hat meine Truppe eine gute Leistung gezeigt. Jetzt gilt es, noch eine Schippe aufzulegen und den ersten Erfolg einzufahren", meinte der Coach. Der Gegner liegt mit 2:6 Punkten auf dem achten Platz. In der Frauenverbandsliga kann der SV Rotation Weißenborn am Samstag ab 16 Uhr auf den Heimvorteil bauen. Die Vertretung von Übungsleiter Frank Meinhold trifft in der Felix-Schöller-Halle auf den Radebeuler SV. Dabei ist der mittelsächsische Vertreter der Papierform nach Favorit. Weißenborn liegt mit 4:4 Punkten auf dem sechsten Platz, Radebeul ist noch ohne Zähler Letzter.