Kontroverses Straßenprojekt

Bau Oederan zieht Bilanz für 2016

kontroverses-strassenprojekt
Oft sind es kleine Dinge, die die Lebensumstände verbessern, wie der Wegebau in der Kita Gahlenz im Herbst. Foto: Ulli Schubert

Oederan. Der Bürgermeister der Stadt des Klein-Erzgebirge hat jüngst eine Bilanz für das vergangene Jahr gezogen und unter anderem ausführlich das Prozedere rund um die kontrovers diskutierte Umgehungsstraße dargelegt. Der Stadtrat hat dazu nochmals einen Beschluss gefasst und den Freistaat aufgefordert, den Bau der Umgehungsstraße positiv zu begleiten. Für viel Diskussionsstoff sorgte auch die Ausweisungsabsicht eines Windvorranggebietes des Regionalplanungsverbandes Chemnitz an der Hainichener Straße. Der Stadtrat hat dazu ein ornithologisches Gutachten in Auftrag gegeben und in Memmendorf hat sich bereits eine Bürgerinitiative gegen den Bau eines Windparks gebildet.

Viel erreicht wurde bei der Realisierung verschiedener Hochwasserschutzmaßnahmen in der Stadt und einigen Ortsteilen wie Wingendorf, Memmendorf, Breitenau, Kirchbach und Gahlenz. In Oederan wurde die komplette Sanierung der Straße An der Bleiche und der Engen Gasse abgeschlossen. Und in der Schulgasse konnte im Dezember die Nahwärmeinsel offiziell übergeben werden. Das Nahwärmenetz umfasst 450 Meter Leitungen und verbindet 21 Gebäude in der Engen Gasse, Schulgasse, Freiberger Straße, Kleine Kirchgasse und Markt mit der Energiezentrale. In der ersten Ausbaustufe werden 14 Häuser angeschlossen.

Als schwierig erwies sich die Sanierung des Rathauses. Überraschungen blieben nicht aus, so Bürgermeister Steffen Schneider. So musste eine arsenhaltige Farbe mit dem Namen "Schweinfurter Grün" entfernt werden. Zudem führten statische Probleme ebenfalls zu einem Zeitverzug.



Bewerten Sie diesen Artikel:1 Bewertung abgegeben