Krippen-Container dienen als Zwischenlösung

Bildung Frankenberg visiert neue Kita mit sprachlichem Profil an

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Diese Container an der Neubauschule werden zum zeitweiligen Domizil für Krippenkinder. Foto: Ulli Schubert

Frankenberg. Auf dem Sportplatz der ehemaligen Neubauschule wurden jüngst zwölf Container aufgestellt, in denen die Krippenkinder der "Schatzinsel" und ihre Erzhierinnen ein zeitweiliges Domizil finden werden. Notwendig wurde diese Zwischenlösung, weil der Platz in der derzeit vom Taka Tuka Land genutzten einstigen Schule nicht ausreicht. Das Taka Tuka Land wird bis zum Ende des Jahres umfassend saniert. Ursprünglich sollten die Container schon im Herbst aufgestellt werden. Das verzögerte sich jedoch, weil entsprechende Genehmigungen nötig waren.

Der Grund für diese Übergangslösung liegt auch in der steigenden Geburtenzahl in Frankenberg begründet, weshalb rund 20 Krippenplätze fehlen. Angesichts dieser positiven Entwicklung, hat sich die Stadt entschlossen, eine weitere Kita zu errichten.

"Diese neue Kita wird nach Fertigstellung des Taka Tuka Landes zu Beginn 2018 in der ehemaligen Neubauschule ihr Domizil nehmen. So bleibt das Gebäude, das eigentlich als Übergangslösung gedacht war, dauerhaft in Nutzung", erklärte Bürgermeister Thomas Firmenich schon zum Neujahrsempfang. "Frankenberg punktet mit Vielfalt: Wir haben Kitas mit sportlichem, musischem, naturwissenschaftlichem und handwerklichem Profil, eine Kneipp- und eine christliche Kita. Angesichts dessen, dass Mehrsprachigkeit in unserer Zeit enorm an Bedeutung gewinnt, hat die Stadt sich entschieden, eine weitere Kindertagesstätte mit einem sprachlichen Profil einzurichten."

Nach deren Fertigstellung könne die Stadt allen Eltern, die es wünschen, einen Betreuungsplatz zusichern.



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