Singen unterm Erntekranz

Gemeinschaft In Frankenberg werden traditionelle Feste gepflegt

Christina Stöckel, seit einem Jahr Leiterin der Tagespflege der Diakonie in der Max-Kästner-Straße, hat in der Einrichtung die alte Tradition des Erntedankfestes neu belebt. Insgesamt 35 ältere Damen und Herren ließen es sich nicht nehmen, an den beiden Veranstaltungen zu Wochenanfang teilzunehmen. "Ich denke, dass die Pflege der religiösen Feste gerade bei uns wichtig ist", erklärt Schwester Christina. Sie hatte zur Erntezeit verschiedene Getreidesorten gesammelt, die von einer Hainichener Gärtnerei kostenfrei zu Sträußen und schönen Gestecken gebunden wurden. Diese verschönerten ebenso die Räume, wie die Zierkürbisse, die von den Gästen der Tagespflege im Frühjahr ausgesät und über die Zeit des Wachsens gehegt und gepflegt worden waren. Zum Erntedankfest wurde eigenes Brot gebacken und natürlich mit Butter oder Speckfett verspult, ein Sketch wurde aufgeführt, Schwester Franziska Franke brachte mit einem Kartoffel-Quiz die grauen Zellen auf Trab. Und ganz hoch um Kurs stand auch das gemeinsame Singen: "Das macht mir immer sehr viel Spaß", sagte Christa Dittrich, die in jungen Jahren mit ihrer Freundin auf der Bühne stand. Jetzt freut sie sich schon auf das nächste Fest zum Martinstag.