Stadt prüft Bau von Sitzplätzen

Interview mit Glauchaus Oberbürgermeister Peter Dresler

Glauchau. Seit zwei Jahren steht im Sportpark ein neuer Kunstrasenplatz zur Verfügung. Am Spielfeldrand gibt es aber keine Sitzmöglichkeiten für Zuschauer, die auf das Problem aufmerksam gemacht haben. Holger Frenzel sprach dazu mit Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos).

Wann können es sich die Fußball-Fans am Kunstrasenplatz auf Sitzplätzen bequem machen?

Ich habe unser Bauamt mit einer Kostenuntersuchung beauftragt. Sie soll noch im Herbst vorliegen. Dann wissen wir, ob und zu welchen Konditionen im Sportpark noch Sitzplätze geschaffen werden können. Wir müssen unter anderem die Standfestigkeit des Hanges zwischen Kunstrasenplatz und Rasenplatz untersuchen. Das ist aus meiner Sicht die einzige Stelle, die für den Sitzplatz-Neubau infrage kommt.

Warum konnten die Sitzmöglichkeiten nicht schon in das Neubau-Projekt vor zwei Jahren integriert werden?

Ich weiß, dass die Situation auf vielen anderen Sportplätzen besser gelöst ist. Die Vorgaben der Fördermittelgeber haben uns vor zwei Jahren aber keine andere Wahl gelassen. Außerdem war der Kunstrasenplatz damals vorrangig für Trainingszwecke konzipiert. Es hat keiner geahnt, dass auf dem Feld so viele Punktspiele ausgetragen werden.

Ein weiteres Problem: Im Sportpark fehlt es an Parkplätzen. Wird sich daran etwas ändern?

Im Eingangsbereich an der Meeraner Straße gibt es nur wenige Stellplätze. Wir haben deshalb damit begonnen, die Parkplätze in der Sachsenallee entsprechend auszuschildern. Von dort ist es für Besucher, die zu den Fußballspielen gehen wollen, nur ein Katzensprung in den Sportpark.



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