"TreffPunkt Friedeburg" öffnet am Dienstag

Stadtteil Ein neuer Anlaufpunkt wird geschaffen

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SWG-Vorstand Tom-Hendrik Runge überzeugt sich gemeinsam mit Karla Korb, Mitarbeiterin der Technischen Objektbetreuung, vom Fortgang der Arbeiten am neuen SWG-TreffPunkt Friedeburg. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Ist der Freiberger Stadtteil Friedeburg ein DDR-Neubauviertel wie alle anderen auch? Nur der Oberflächlichste würde dazu nicken, ohne genau hinzusehen. Doch genau das lohnt sich hier besonders. Hier finden sich keine wolkenkratzerähnlichen Wohnhausklippen, die in den Himmel ragen und mit ihrem Schatten jedes Licht tilgen. Selten wird es höher als sechs Geschosse.

Und dann ist da diese farbenfrohe Atmosphäre, denn das frühere Grau erstrahlt mittlerweile in Orange, Gelb, Blau oder Rot. Grünanlagen sind überall zu finden und der Straßenverkehr bewegt sich gebändigt durch das Viertel. Hier lässt es sich gut leben, findet sich hier doch auch eine gelungene Infrastruktur mit einem Supermarkt, Apotheke, Bank oder Textilgeschäften.

Und für Kinder ist hier wahrhaft vorgesorgt, denn mit den Kindertagesstätten des Kinderschutzbundes, der Carl-Böhme-Grundschule und der Oberschule "Gottfried Pabst von Ohain" findet man alles vor, was für den Lebensweg der Nachkommen wichtig ist.

Umfangreicher Service im ehemaligen Café

Diese Woche kommt ein weiteres Mosaiksteinchen hinzu. Am Dienstag eröffnet an der Paul-Müller-Straße 2 der "TreffPunkt Friedeburg" der Städtischen Wohnungsgesellschaft Freiberg. Dort, wo bis 2011 ein Bäcker mit Café seine Filiale hatte und was seitdem leer stand, soll den Mietern der SWG, von denen es im Stadtteil sehr viele gibt, ein Rundum-Service vor Ort angeboten werden.

"Nah und kompetent wird die Beratung für unsere Mieter sein", verspricht Tom-Hendrik Runge, Vorstand der SWG Freiberg. Doch ist das längst nicht alles, was der Treffpunkt bietet. "Eigens hierfür haben wir einen eigenen Hausmeister eingestellt, der neben Ordnung und Sauberkeit im Gebiet auch den besonderen Service für unsere Mieter bietet." Kein Problem also in Zukunft, wenn es einmal gilt, eine Lampe anzubringen oder ein Regal festzuschrauben.

Gegen ein geringes Entgelt kann der Hausmeister damit unkompliziert beauftragt werden. "Verschiedenste Menschen haben in Friedeburg ein behagliches Zuhause gefunden", so Runge. "Das unterstützen wir mit noch mehr Service und wollen diesem Stadtteil frischen Auftrieb geben."