Akrobatischer Figaro nicht zu bremsen

Theater Sänger Shin Taniguchi wird von Opern-Kritikern nominiert

Plauen. Wer von Deutschlands wichtigster Opernzeitschrift bedacht wird, hat künstlerisches Format. Shin Taniguchi vom Theater Plauen-Zwickau wurde von der "Opernwelt" in der Kategorie Sänger des Jahres nominiert. Kritiker nationaler und internationaler Bühnen bezeichneten den Japaner als "akrobatischen Figaro", der nicht nur durch sein stimmliches Repertoire überzeugt. Seine körperliche Präsenz auf der Bühne ist für das Plauener und Zwickauer Publikum immer wieder ein Erlebnis. Das Ensemble-Mitglied studierte Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Später folgten Auftritte am Theater Fürth, der Opernwerkstatt Wien und am Theater Görlitz. Unter anderem brillierte er als Renato in Verdis "Maskenball", Marcello in "La Bohème" und als Danilo in "Die lustige Witwe". Seit der vergangenen Spielzeit ist derRobert-Schumann-Preisträger am Theater Plauen-Zwickau fest engagiert. Demnächst wird er in der Operette "Ball im Savoy" (31.10.) und in der Oper "Cosi fan tutte" - die Premiere ist am 3. November - in der Spitzenstadt zu erleben sein. Auf der Zwickauer Bühne singt Taniguchi in Rossinis komischer Oper "Der Barbier von Sevilla" (14. und 17. Oktober). Auch dieses Stück wurde von der "Opernwelt" als herausragende Aufführung gewürdigt. Generalintendant Roland May wertete die Nominierungen als einen weiteren Beleg für die Qualität des Ensembles, das über die Grenzen der Region hinauswirkt.


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