Angst vor der China-Seuche

Kaninchensterben Im Vogtland sind ganze Bestände bedroht

Auch in diesem Herbst bedroht die so genannte Chinaseuche vogtländische Kaninchenbestände! Wie das Landratsamt gestern bestätigte, gab es bereits "mehrfache Mitteilungen und Hinweise durch Kaninchenhalter." Im Ergebnis kommen die Experten zu dem Schluss, dass die unter dem Synonym Chinaseuche bekannte infektiöse Kaninchenkrankheit auch in diesem Jahr wieder zu hohen Tierverlusten geführt hat und ganze Bestände bedroht. Demnach handelt sich hierbei um eine aus Asien stammende Virusinfektion, welche nur für Kaninchen hoch ansteckend ist und für die meisten Tiere aufgrund einer "hämorrhagischen Septikämie häufig tödlich verläuft", so die Tiermediziner. Das Virus wird meist durch Zukauf infizierter Tiere eingeschleppt oder durch Insektenstiche übertragen. Auch eine indirekte Übertragung über Gegenstände, Futter oder Personen ist möglich. Die einzige Möglichkeit, die empfänglichen Kaninchen vor der meist tödlich endenden Infektionskrankheit zu schützen, ist eine Impfung. Empfohlen wird von daher der Kontakt zum Tierarzt. Dabei ist von großer Bedeutung, dass wirklich alle Tiere versorgt werden. "Es kann sogar trotz Impfung zu Erkrankungsfällen kommen", sagen die Tierärzte. Eine Impfung bleibt aber die einzige Möglichkeit, den Bestand vor einem seuchenhaften Verlauf zu retten.



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