Bei der nächsten wird alles anders

Studie Welche Wünsche würden sich die Bundesbürger in der Küche erfüllen

Die Vorteile einer offenen Wohnküche liegen auf der Hand: Der Raum wirkt großzügig und verbindet Küchenarbeit und Familienleben. Wer in der Küche steht, nimmt trotzdem am Geschehen im Wohnbereich teil. Von einer solchen Wohnküche träumen viele - die Wirklichkeit sieht aber noch ganz anders aus. Das ergab die aktuelle, vom Meinungsforschungsinstitut Research Plus durchgeführte Bauknecht-Verbraucherstudie "Küche 2012". Demnach besitzen 37 Prozent der Befragten noch immer die abgeschlossene Küche ohne Sitzgelegenheit, aber nur 13 Prozent möchten so eine Küche auch in Zukunft haben. Die offene Küche hingegen ist erst in 21 Prozent der Haushalte vorhanden, stellt für 44 Prozent der Befragten aber die künftige Wunschküche dar.

Dadurch wird auch die Anordnung der Einbaugeräte eine immer größere Rolle bei der Planung spielen, da der offene Raum bestmöglich genutzt werden will.

Obwohl in Deutschland die klassische Anordnung der Einbaugeräte - wie etwa der Einbau-Backofen unter der Kochfläche - mit einem Anteil von immerhin 78 Prozent noch Standard ist, erwarten viele Verbraucher ein besseres Arrangement der Geräte: gut erreichbar auf Brusthöhe. 46 Prozent der Befragten wünschen sich zum Beispiel einen hoch eingebauten Ofen mit separatem Kochfeld.

Die Bauknecht-Studie zeigt auch, dass die Verbraucher klare Vorstellungen davon haben, welche Eigenschaften bei der Neuanschaffung von Elektrogeräten berücksichtigt werden sollen. An der Spitze liegt die No-Frost-Technologie mit automatischem Abtauen für Kühl- und Gefrierschrank, diese Funktion wünschen sich 71 Prozent der Befragten. 67 Prozent legen großen Wert auf Ofenoberflächen, die leicht und chemiefrei zu reinigen sind. Umso besser, wenn der Backofen selbst einem diese Tätigkeit so komfortabel wie möglich macht.



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