So ziehen die Deutschen um

Wohnungswechsel Es ist an vieles zu denken

Ein Umzug ist eine aufregende Sache. An vieles ist zu denken, wie etwa die Ummeldung bei Banken, Versicherungen und Telefonanbietern. Nach dem Einzug sind dann Freunde und Verwandte über die neue Adresse zu informieren und schon bald kann die Einweihungsfeier stattfinden. Wie, warum und wann die Bundesbürger umziehen, hat forsa in einer Umfrage herausgefunden. Im Rahmen der repräsentativen Umfrage im Auftrag von CEWE wurden im August 2012 1.000 Personen ab 18 Jahren bundesweit befragt.

Die Studie zeigt, dass die Deutschen häufig umziehen: 48 Prozent der 30- bis 44-Jährigen und der 44- bis 59-Jährigen sind bereits mehr als dreimal umgezogen. Beinahe jeder Fünfte der Befragten hat dies genau dreimal getan. Nur jeder Zehnte der Studienteilnehmer gab an, noch nie seinen Wohnsitz verlegt zu haben. Die Gründe für den Wohnungswechsel sind vielfältig: Für 34 Prozent bedeutet die räumliche Veränderung den Einzug in die eigenen vier Wände. Ein Fünftel der Gesamtbefragten zog mit dem Partner zusammen und für jeden Zehnten war die Nähe zu Freunden, Familie oder einem neuen Umfeld der Antrieb.

Bei einem Wohnungswechsel gibt es viel zu bedenken: Listen helfen dabei, sich nicht zu verzetteln. Ist der große Tag gekommen, können Freunde helfen - oder es wird ein Unternehmen für den Umzug beauftragt. Um sich rechtlich abzusichern, ist es praktisch, den Zustand bei Aus- und Einzug mit Fotos zu dokumentieren. Doch auch witzige Situationen beim Streichen der Wände, beim Möbelaufbau oder Einräumen der Schränke werden mit Bildern festgehalten und bleiben so in Erinnerung.