Abenteuer-Expedition ins Himalaya-Gebirge

Expedition Pensionär Joachim Krause reiste in Himalaya-Gebirge

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Joachim Krause nutzt die Rentenzeit für neue Herausforderungen. _ Foto: Nicole Schwalbe

Zwickau. Normalerweise genießen Rentner ihren wohlverdienten "Feierabend" und frönen ihrer Hobbies.Aber nur wenige wagen es, ohne vorheriges, monatelanges Training ins Hochgebirge des Himalayas zu reisen und Höchstleistungen von ihrem Körper abzuverlangen.

Genau das aber hat Joachim Krause getan. "Ein Nachbar erzählte, dass er nach Nepal reisen muss und fragte, ob ich mitfahren würde. Ich habe mir keine weiteren Gedanken über die Anstrengen gemacht und versuchte, zweimal die Woche Sport zu treiben", sagt Joachim Krause.

Mit einem Schlafsack, der Temperaturen bis 10 Grad minus aushält, fuhr Krause nach Kathmandu, lernte Nepal kennen mit einer mehr als 40 prozentigen Arbeitslosigkeit und für Europäer schwer nachvollziehbarem Kastensystem. Schwere Arbeit wird dort von den Frauen erledigt, während die Männer am Straßenrand Zeitung lesen.

Krause erklomm den mehr als 5300 Meter hohen Berg Gokyo Ri, einem der Nachbarn des Mount Everests. Er verzichtete auf Strom, fließend Wasser und Wärme. "Kathmandu war laut, dreckig und voll. Das Gebirge eine echte Herausforderung. So eine Reise sollte man nicht ohne Vorbereitungen machen", gesteht Krause und empfiehlt Training auf Kirchturmtreppen.