Gesund wohnen im Altbau

Tipp Natürliche Baustoffe vs Schimmel

Wenn ältere Häuser energetisch modernisiert werden, kommt es immer wieder zu Schimmelbildung in den Räumen. Denn in unsanierten Altbauten besteht oft eine "natürliche" Lüftung etwa durch undichte Fensterritzen, die allerdings die Heizkosten in die Höhe treibt. In einem gut abgedichteten Gebäude mit dicht schließenden Fenstern und Türen dagegen kann die Luftfeuchtigkeit, die sich in bewohnten Räumen ansammelt, nicht mehr von selbst entweichen. Schlägt sie als Tauwasser nieder, ist der Boden für den gefährlichen Schimmelpilz bereitet. Wichtig ist daher eine konsequente regelmäßige Fensterlüftung oder der Einbau einer Lüftungsanlage. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt der Stoff, mit dem das Haus gedämmt wird. Hartnäckig hält sich zwal das Vorurteil, natürliche nachwachsende Werkstoffe seien feuchteempfindlich und schimmelanfällig. Doch das Gegenteil ist der Fall. Atmungsaktive Naturstoffe wie Thermohanf oder Lehm in Innenräumen können bis zu 30 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne nass zu werden.


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