So startet Werdau in das neue Jahr

Empfang Stefan Czarnecki hat gestern Abend rund 400 Besucher in der Stadthalle begrüßt

Gute Laune auf der Bühne. Foto: Holger Frenzel

Werdau. Kompakt, festlich, amüsant und international: So lässt sich der gelungene Neujahrsempfang in der Stadthalle "Pleißental" mit rund 400 geladenen Gästen in Werdau beschreiben. Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU) hat sich in seinem Rück- und Ausblick auf das Wesentliche konzentriert.

Die Frauen und Männer vom Collegium Musicum sorgten mit klassischen Klängen für den festlichen Rahmen. Dirigent Georg Christoph Sandmann und Sportmoderator Nils Weigel strapazierten nebenbei die Lachmuskeln. Nach dem offiziellen Teil, der 90 Minuten gedauert hat, durften sich die Besucher an einem internationalen Buffet stärken. Russische, mexikanische, amerikanische, pakistanische, indische und chinesische Leckereien wurden von sechs Restaurants aus Werdau und Umgebung aufgetischt.

Stefan Czarnecki, der bereits zum fünften Mal in seiner Amtszeit bei einem Neujahrsempfang am Mikrofon stand, hat noch einmal die wichtigsten Bauprojekte im abgelaufenen Jahr in Erinnerung gerufen. Dazu gehören die Beseitigung der Hochwasserschäden, die Aufwertung der Kindertagesstätten und die Investitionen in die Kapelle auf dem Waldfriedhof in Werdau.

Für das letztgenannte Projekt gibt's von Bund und Freistaat einen Zuschuss von 300.000 Euro. Czarnecki berichtete, dass sich 42 Familien im letzten Jahr für den Bau der eigenen vier Wände in Werdau entschieden haben. "Das ist der höchste Wert seit über zehn Jahren", freute sich der Stadtchef, der in der Stadthalle unter anderem die Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann (Linke) und Carsten Körber (CDU) begrüßen konnte.

Zudem hat der Oberbürgermeister viel Applaus für einen eindringlichen Appell an den Freistaat bekommen. "Der Freistaat muss allerdings auch mit in die Pflicht genommen werden, denn die Kommunen trifft es bei den Ausgaben immer als Erste und bei den Einnahmen als Letzte.

Besonders die Kosten bei der Erhöhung von Standards machen uns dabei zu schaffen, sei es die Barrierefreiheit, der Brandschutz oder der Betreuungsschlüssel in den Kindertagesstätten. Die Themen sind wichtig, aber bei den daraus resultierenden Ausgaben werden wir hier zu wenig unterstützt", machte Czarnecki deutlich.



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