Spielplatz erfreut sich großer Beliebtheit

Eröffnung Ines Springer lobt das "gesellschaftliche Engagement"

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Die Mädchen und Jungen aus dem "Kinderparadies" freuen sich über einen neuen Spielplatz. Foto: Frenzel

Glauchau. An den Spielzeug-Zapfsäulen haben sich lange Warteschlangen gebildet. Die Mädchen und Jungen aus der Kindertagesstätte "Kinderparadies" im Ortsteil Niederlungwitz nutzten die Chance, um ihre Laufräder und Roller aufzutanken. "Der Sprit muss momentan besonders günstig sein", sagte Kindertagesstätten-Leiterin Romy Heinze mit Blick auf die Schlange mit den wartenden Kindern. Die Spielzeug-Zapfsäulen gehören zum neuen Spielplatz am "Kinderparadies". Dort befinden sich zudem Schaukel, Rutsche, Mini-Boot und Sandkasten - jeweils aus dem Holz der Robinie.

Zur Eröffnung des neuen Spielplatzes hat Romy Heinze am Freitag gemeinsam mit Ortsvorsteher Uwe Wanitschka (FDP) und Steffen Himsel von der in Stollberg ansässigen Befülltechnik-Firma Dürr-Somac den symbolischen Band-Durchschnitt vorgenommen. Die beiden Partner haben das Geld für die Investition zur Verfügung gestellt. Dürr-Somac übergab nach dem Hochwasser eine Spende von 11.000 Euro. Den gleichen Betrag steuerte der Ortschaftsrat aus seinem Budget bei. Beim Aufbau der neuen Spielgeräte haben viele Eltern mit angepackt. Die Helfer waren rund 250 Stunden im Einsatz. "Dazu gehörten auch einige Muttis, die handwerklich fit sind", sagte Uwe Wanitschka, der zur Spielplatz-Eröffnung den Zusammenhalt im Dorf beschwört hat. "Man sieht, was wir erreichen können, wenn gemeinsam angepackt wird", sagte Wanitschka. Darauf ging auch die Vize-Oberbürgermeisterin Ines Springer (CDU) ein: "Die Niederlungwitzer zeigen, dass das gesellschaftliche Engagement lebt."


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