Von der ersten Wirkschule der Welt zu "Malimo"

Sonderführung Limbacher Esche-Museum mit neu gestaltetem Bereich

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Am 26. März werden historische Wirkmaschinen wieder zum Leben erweckt. Foto: Steffi Hofmann

Limbach-Oberfrohna. In der Dauerausstellung des Esche-Museums wurde der Bereich "Wirkschule" neu gestaltet. Aus diesem Anlass findet am 26. März um 15 Uhr eine öffentliche Führung unter dem Motto "Von der ersten Wirkschule der Welt zu MALIMO" mit vielen Maschinenvorführungen statt.

Unter anderem wird die Flachkettenwirkmaschine vom Modell S.K. 38 in Aktion zu erleben sein. S steht dabei für die Schnelligkeit, K für die Kettenwirkmaschine und 38 für das Konstruktions- und Baujahr 1938. Bis zum Jahr 1991, zuletzt im VEB Wirkkette auf der Wolkenbuger Straße in Limbach-Oberfrohna, ist das etwa 1,2 Tonnen schwere Gerät in Betrieb gewesen.

Die Maschine war überwiegend für Oberbekleidungsgewirke, wie Damen-, Herren- und Kinderhemden sowie Blusen im Einsatz. Nach der Wende wurde die Flachkettenwirkmaschine verpackt und in Chemnitz zwischengelagert bis sie vor ein paar Jahren ihren Weg zurück nach Limbach-Oberfrohna fand.

"Dadurch, dass die historische Maschine meerwassergerecht, also perfekt gegen Rost geschützt, verpackt wurde, ist in all den Jahren kein Schaden an ihr entstanden", erläutert Claus Eger. Der Ingenieur ist Mitglied im Förderverein des Esche Museums und verbringt viel freie Zeit an den alten Gerätschaften.



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