Von Spam-Mail bis zum "Unternehmertrick"

Resümee Breite Beratungsvielfalt in 25 Jahren Verbraucherschutz in Zwickau

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Sigrid Woitha.Foto: Reinhard Peter

Zwickau. "Seit Eröffnung der Verbraucherzentrale in Zwickau vor 25 Jahren kontaktierten etwa 349.540 Menschen aus der Region die Beratungseinrichtung persönlich, telefonisch, schriftlich oder im Rahmen von Vorträgen", informierte Sigrid Woitha, Leiterin der Zwickauer Verbraucherzentrale.

Einen Schwerpunkt nahm dabei mit 54 Prozent die Beratung zu Vertragsbeziehungen zwischen Endverbrauchern und Anbietern ein. Dabei ging es häufig um Telekommunikationsverträge, allgemeine Geschäftsbedingungen oder Widerrufsmöglichkeiten sowie Verträge mit Fitnessstudios und Gewinnspiele. Aber auch Kaufverträge, Partnervermittlungsverträge oder unlautere Werbung und unbestellte Warenzusendung sowie Versandhandel oder Handwerkerleistungen und vieles andere mehr beschäftigten die Mitarbeiter in der Hauptstraße 32.

Die Rechtsberatung war bei teuren Routenplanern, Spam-Mails und neuen "Unternehmer-Tricks" gefragt. Auf dem Vormarsch ist die Abzocke nach Anruf, zweifelhafte Gesundheitsversprechen und falsche Mahnschreiben.

Sigrid Woitha warnte weiterhin vor unseriösen Schlüsseldiensten, die die Notsituation der Kunden ausnutzten und Lohnkosten doppelt berechneten oder hohe Anfahrtskosten kassierten. Oft wurden auch neue teure Schlösser verkauft und die Bezahlung bar oder per Geldkarte mit PIN-Eingabe gefordert. Die Themen Geldanlage und Altersvorsorge sind ein ständig brisantes Thema.



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