Warnstreik der Sanitäter in Glauchau

Arbeit Ein Notbetrieb ist sicher gestellt

In Glauchau streiken heute die Mitarbeiter des Rettungsdienstes. Foto: Frenzel.

Glauchau. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) streiken am heutigen Freitag. Sie sind zwischen 6 und 18 Uhr mit Plakaten und Trillerpfeifen im Villenviertel unterwegs. Das Ziel: Gewerkschaftssekretärin Simone Bovensiepen soll einen Tarifvertrag mit besseren Bedingungen aushandeln.

"Ein Rettungsassistent, der 48 Stunden pro Woche arbeitet, geht mit 2268 Euro brutto nach Hause", sagt sie. Was passiert, wenn die DRK-Verantwortlichen nicht an den Verhandlungstisch zu bekommen sind? Bovensiepen: "Dann müssen wir den nächsten Warnstreik auf zwei Tage ausdehnen". Trotz des Streiks, an dem sich momentan 14 Mitarbeiter beteiligen, ist durch einen Notdienst abgesichert, dass Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeuge rollen.



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