Zwickau will im Pokal mitmischen

Vergangenheit und Zukunft Ruhmreiche Europa-Pokal-Tradition

zwickau-will-im-pokal-mitmischen
Zwickau gegen Chemnitz verspricht immer eine gewisse Brisanz. Foto: Ralph Koehler/propicture

Zwickau. Drittligist FSV Zwickau fiebert dem Halbfinale des Sachsen-Pokals am 19. April in Chemnitz entgegen. Die Westsachsen wollen sich die Möglichkeit erhalten, in der kommenden Spielsaison im DFB-Pokal mitspielen zu können. FSV-Cheftrainer Torsten Ziegner sieht sein Team durchaus mit Chancen: "Wir haben seit Wochen einen guten Lauf, den wollen wir auch in Chemnitz fortsetzen."

Auch das Umfeld vermittelt derzeit viel Optimismus, so will auch FSV-Fan Peter Kleinschmied dabei sein und meinte: "Früher stand ich manchmal in der Halde und habe mitgefiebert. Mit meinen 83 Jahren werde ich mich nun noch einmal aufraffen und mit meinem Enkel in Chemnitz dabei sein. Ich habe ein gutes Gefühl! Wie packen das!"

Größte Erfolge vor Jahrzehnten erzielt

Sollte Zwickau am Ende der Saison in der Tabelle der 3. Liga einen 4. Platz einnehmen, besteht theoretisch eine zweite Chance, am DFB-Pokal teilzunehmen. Die Zwickauer können durchaus auf eine gewisse Pokaltradition zurückblicken. Allerdings liegen die größeren Erfolge schon Jahrzehnte zurück.

Als BSG Sachsenring Zwickau erreichten die Westsachsen im Jahr 1975 das Endspiel des FDGB-Pokals. Hier bezwangen sie das Team des Favoriten Dynamo Dresden im Elfmeterschießen. Torwartlegende Jürgen Croy verwandelte damals den entscheidenden Elfer. Im Europapokal der Pokalsieger schaltete Sachsenring dann nacheinander Panathinaikos Athen, den AC Florenz und Celtic Glasgow aus und erreichte sensationell das Halbfinale. Dort war dann im April 1976 gegen den späteren Cupsieger RSC Anderlecht Endstation.



Bewerten Sie diesen Artikel:1 Bewertung abgegeben