Aktionstag

Bei den Europawahlen war in allen Mitgliedsstaaten das Thema Umweltschutz bei der Mehrheit der Bevölkerung am wichtigsten und ausschlaggebend für die Wahl einer Partei (1). Gerade die junge Generation ist aktuell politisch interessierter als in den vergangenen Jahren und bringt das auch deutlich zum Ausdruck, beispielsweise durch die "Fridays for Future"-Demonstrationen oder den Protest gegen die Urheberrechtsreform des EU-Parlaments

Der Mensch selbst bedroht die Vielfalt der Umwelt

Wie wird es also weitergehen? Können die Pariser Klimaziele womöglich doch noch erreicht werden? Und wie kann ökologische Courage weltweit gestärkt und gefördert werden? Zumindest auf die letzte Frage können am Mittwoch, dem 5. Juni, Antworten gefunden werden. Denn am Mittwoch wird der diesjährige "Internationale Weltumwelttag" oder auch "Tag der Umwelt" gefeiert. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen, Aktionen und Maßnahmen sollen an diesem Tag der Umweltschutz gefördert und das Bewusstsein dafür gestärkt werden, dass es vor allem der Mensch selbst ist, der die Vielfalt und Stabilität der Umwelt bedroht. 

Darum soll es in diesem Jahr gehen:

In diesem Jahr ist Luftverschmutzung das zentrale Thema, ausgewählt vom Gastgeberland China. Insgesamt beteiligen sich weltweit rund 150 Staaten. Im vergangenen Jahr stand der Weltumwelttag im Zeichen der Bekämpfung des Plastikmülls. Gastgebernation war Indien, gastgebende Stadt Neu-Delhi.

Warum findet der Aktionstag am 5. Juni statt?

Der Aktionstag findet in Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm statt. Er wurde in Stockholm von den Vereinten Nationen und vier Jahre später auch von der Bundesrepublik Deutschland zum jährlichen "Tag der Umwelt" erklärt.