Grundstein für Forschungshalle gelegt

Universität Technologiefusion hinter dem Hörsaalgebäude auf dem Campus Reichenhainer Straße

Am Montag wurde der Grundstein für die neue Forschungshalle des Bundesexzellenzclusters "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) hinter dem Hörsaalgebäude auf dem Campus Reichenhainer Straße der TU Chemnitz gelegt. In der Einrichtung sollen künftig Technologien aus den Bereichen Textil-, Kunststoff- und Metallverarbeitung zu neuen Fertigungsverfahren für Leichtbaustrukturen vereint werden.

Damit sollen Mehrkomponentenbauteile kostengünstiger und energieeffizienter produziert werden können. Mittelpunkt des Forschungsgebäudes ist die sogenannte Merge-Maschine, eine neu entwickelte Fertigungsstrecke für Kunststoffteile. Sie soll von außen durch eine verglaste Fläche zu sehen sein. Der Neubau der Forschungshalle weist eine Größe von etwa 3.500 Quadratmetern auf und kostet rund 12,6 Millionen Euro. Er ist der erste von drei Schritten, um die infrastrukturellen Grundlagen des Exzellenzclusters zu schaffen. Zwischen 2015 und 2018 kommen ein Labor- und ein Bürogebäude hinzu. "Der wahre Grundstein dieser Forschungshalle wurde bereits vor vielen Jahren gelegt: durch anhaltend herausragende Forschungsleistungen an der TU Chemnitz", sagt Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. "Der Leichtbau und MERGE stehen stellvertretend für eine Vielzahl von Forschungsbereichen der Universität, die im internationalen Wettbewerb bestehen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Euro, der in diesen Exzellenzcluster und in diese Universität investiert wird, bestens angelegt ist. Die neue Forschungshalle gibt MERGE ein Gesicht und vermittelt auch sichtbar den Anspruch eines langfristig angelegten und ambitionierten Forschungsprogramms", so Ludwig.