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145.000 enttäuschte Fans: Silvesterkonzert von Rammstein in München abgesagt

Sicherheitsbedenken Das Ordnungsamt München macht Rammstein-Fans einen dicken Strich durch die Rechnung. Nach einer Besprechung mit den Behörden haben die Veranstalter das geplante Mega-Konzert an Silvester abgeblasen.

Den Jahreswechsel gemeinsam mit der Lieblingsband feiern und die Münchner Theresienwiese in eine Partymeile verwandeln: So oder so ähnlich haben sich zehntausende Rammstein-Fans ihr Silvester bereits ausgemalt. Doch die Träumereien finden jetzt ein jähes Ende: Der Veranstalter Klaus Leutgeb hat am Dienstag das geplante Mega-Konzert vor 145.000 Fans abgesagt. Grund seien laut "Süddeutsche Zeitung" die hohen Hürden der Genehmigungsbehörden.

Gegenüber "Bild" bestätigte Sebastian Groth vom Kreisverwaltungsreferat München: "Heute Vormittag fand auf Einladung des Referates für Arbeit und Wirtschaft ein Gespräch mit den verschiedenen Behördenvertreter*innen sowie dem Veranstalter statt." Dabei habe der Veranstalter mitgeteilt, "zumindest für dieses Jahr sein Vorhaben aufzugeben".

Zuvor hatte der Münchner Stadtrat dem Großevent keine Steine in den Weg gelegt. Zu einer Durchführung wäre aber noch die Genehmigung des Kreisverwaltungsreferats nötig gewesen. Zankapfel war vor allem die Tatsache, ob das Konzert sicher durchführbar gewesen wäre. Daran äußerte auch die Polizei ihre Zweifel. Sofern der Veranstalter eine Austragung 2023 anstrebt, zeigte das KVR immerhin seine Kooperationsbereitschaft: "Das Kreisverwaltungsreferat ist grundsätzlich immer offen und bemüht, Veranstaltungen und auch Visionen vergleichbarer Art im Rahmen des sicherheitsrechtlich vertretbaren zu ermöglichen."

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