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Ex-Kunstfälscher verdient Millionen mit NFT-Gemälden

Unterhaltung Wolfgang Beltracchi - Ikone der Kunstwelt

Der "in Rente" gegangene Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi verkauft nun digitale Kunst. Soganannte "NFTs" (Non-Fungible Tokens) explodierten vor einiger Zeit auf dem Kryptomarkt. Beltracchi selbst sagt hierzu: "Damit schreibe ich Kunstgeschichte"und da das Internet nichts vergisst, soll er damit wohl recht behalten.

 

Die Besonderheit an der Kunst Beltracchis liegt darin, die Handschrift großer Altmeister zur Perfektion zu imitieren. Darunter fallen beispielsweise Leonardo da Vinci, Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Salvador Dalí oder Roy Lichtenstein. Durch dieses besondere Talent gelang es dem ehemaligen Fälscher zahlreiche verschollene Werke wieder "auftauchen" zu lassen und die gesamte Kunstwelt an der Nase herumzuführen. Noch heute sind einige "Orginale" im Umlauf, die aus dem Pinsel Beltracchis stammen. Da der Schwindel aufflog, musste er einige Zeit in Haft verbringen. Allerdings wurde er durch die Veröffentlichung dieser Details auch zur gefeierten Ikone und kann seine eigenen Werke mittlerweile für ca. 200.000 Euro verkaufen.

 

 

Fine-Art-NFT statt "Pixelscheiss"

 

Im gegensatz zu den meisten NFT-Projekten bestimmte nicht ein Programm die Zusammensetzung, sondern Beltracchi selbst. Erstmalig seien nun Fine-Art-NFTs auf dem Markt und kein, wie es der Künstler nennt, "Pixelscheiss" sind. Binnen eines Monats hat der 70-Jährige etwa 55 Millionen umgesetzt.

 

 

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