Blond, schlank und ein breites Lächeln im Gesicht – wenn man an Heidi Klum denkt, hat man meist genau dieses Bild im Kopf. Doch die „Germany‘s Next Topmodel“-Chefin kann auch anders und ist für äußerliche Veränderungen stets offen. Ihre Haare trug sie im Laufe der Jahre mal lang, mal kurz – mal heller, mal dunkler – mal mit Pony oder auch im frechen Seitenscheitel. Und vor allem zu Halloween merkt man ihre optische Veränderung nicht nur an der Haarpracht. Zu ihrer jährlichen, längst ikonisch gewordenen Grusel-Party am 31. Oktober setzt Heidi stets auf die skurrilsten und aufwendigsten Verkleidungen.
Ob als Alien E.T. oder auch als XXL-Wurm – zu Halloween fährt die 52-Jährige die schweren Geschütze auf und ist in ihren Kostümen meist gar nicht mehr zu erkennen. Sie liebt es, optisch in andere Rollen zu schlüpfen und für den perfekten Grusel-Look ist ihr kein Aufwand zu groß. Vor allem ein bestimmtes Umstyling hat sich bei ihr tief ins Hirn gebrannt und verlangte ihr viel Geduld ab. Falten und Altersflecken – in einem aktuellen Interview packt Heidi über ihre Verwandlung zur Rentnerin aus.
Heidi Klum über Verwandlung zur Rentnerin: „Musste alt gemacht werden“
Im Gespräch mit „Gala“ lässt Heidi Klum ihre zahlreichen ikonischen Halloween-Kostüme der vergangenen Jahre Revue passieren. Dabei kommt sie auf ihren Rentner-Look aus dem Jahr 2013 zu sprechen. Kein Halloween-Kostüm habe Heidi so viel Zeit in der Maske gekostet, wie als sie sich „ganz alt gemacht“ hat. „Das [war] das Längste. Das waren schon so 12 Stunden“, erklärt die GNTM-Chefin zudem. „Jedes Körperteil, was man sehen konnte, musste ja alt gemacht werden. Also meine Hände, auch die Knöchel mussten knuppelig gemacht werden, der Hals, die Brüste, wirklich alles“, so die 52-Jährige. Sie lässt durchklingen, dass die Maskenbildner bei ihrem Rentner-Look zu Halloween alle Hände voll zu tun hatten – und eine Masse an Zeit mitbringen musste.
Halloween-Looks von Heidi Klum: „Echt lange gedauert“
„Und wenn du älter bist, bekommst du ja auch so viele Flecken. Das war wirkliche eine Schicht nach der nächsten auf der Haut. Dann kamen erst die weißen Punkte, dann die roten Punkte und dann die braunen Punkte“, schildert Heidi Klum im Weiteren. Sie stellt klar, dass ihr Halloween-Kostüm vom Jahr 2013 – wie man es auch bei all ihren anderen Gruselverwandlungen gewohnt ist – perfekt umgesetzt werden sollte. Dazu gehöre eben, detailreich zu arbeiten und sich in der Maske zeitlich kein Limit zu setzen. Trotzdem sei Heidi bei den Vorbereitungen zum perfekten Halloween-Look jedes Jahr wieder verblüfft darüber, wie genau und kleinlich die Maskenbildner bei ihrer Arbeit vorgehen müssen.
Bei der Verwandlung zur „alten Frau“ und dem Anbringen der künstlichen Altersflecken sei Heidi aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen. „Ich so [zum Maskenbildner]: ‚Wow, das mit den Flecken ist aber in vielen unterschiedlichen Farben.‘ Er so: ‚Ja, aber so sieht das halt aus.‘ Und da hat er auch recht gehabt. Aber das dauert. Alles einsprühen, dann eben das Gesicht altern lassen, die Perücke auf. Das hat schon echt lange gedauert“, so die 52-Jährige im Interview.
Die Fans von Heidi Klum sind schon gespannt, wie der diesjährige Halloween-Look der Blondine wohl aussehen wird. Wie gewohnt soll die Kostümierung bis zum 31. Oktober eine Überraschung bleiben und erst auf dem Red Carpet ihrer Grusel-Party wird Heidi offenbaren, für welchen Look sie sich 2025 entschieden hat. Ob von ihrem Ehemann Tom Kaulitz erneut das perfekte Kostüm-Pendant zu erwarten ist? Das stellt sich in nur wenigen Tagen heraus...