Jimi Blue Ochsenknecht offenbart Stalker-Geheimnis: Jährlicher Treff auf Volksfest

Jimi Blue Ochsenknecht spricht jetzt über Erfahrungen mit einem Stalker

München

Ein Leben in der Öffentlichkeit bringt nicht nur Ruhm und Erfolg, sondern auch seine Schattenseiten mit sich. Während sich Promis meist über die Unterstützung ihrer Fans freuen, kann die Bewunderung einzelner Menschen schnell ungesunde Ausmaße annehmen. Diese Erfahrung musste Jimi Blue Ochsenknecht bereits in jungen Jahren machen. Der Schauspieler feierte in den 2000er-Jahren große Erfolge als Teil der Kinderfilmreihe „Die Wilden Kerle“. Ein Mann war offenbar so vernarrt in den damaligen Teenager, dass daraus eine jahrelange Obsession wurde. In einem aktuellen Gespräch verrät Ochsenknecht nun die kuriosen Details.

Wenn Fan-Liebe zu weit geht: Jimi Blue Ochsenknecht offenbart Stalker-Geheimnis

Im Podcast „WONDERMOM“ von seiner Mutter Natascha Ochsenknecht lässt Jimi Blue die Vergangenheit Revue passieren. Dabei kommen die beiden auf ein Thema zu sprechen, das der Schauspieler bis heute nicht vergessen hat. Er berichtet, dass sein Bruder Wilson Gonzalez und er einst einen gemeinsamen Stalker hatten. Seine Mutter schildert: „Speziell einer, der auch so rumgelaufen ist wie du.“ Jimi Blue klärt auf, der Mann habe sich optisch extrem an dem Filmstar orientieren wollen und angefangen, dieselbe Klamottenmarke wie er zu tragen. Das sei damals besonders auffällig gewesen, da es die Marke in Deutschland noch gar nicht gegeben habe. Der Mann hat den Schilderungen nach also alles daran gesetzt, seinem Idol möglichst ähnlich zu sehen.

Auch habe sich der Stalker damals mehrfach „als Presse ausgegeben“ und sei sogar Filmkomparse geworden, um sich am Set – in unmittelbarer Nähe von Jimi Blue – aufhalten zu können. Um seine Rolle als Journalist glaubwürdig wirken zu lassen, gründete der Mann sogar ein eigenes Magazin. Dieses verlieh auch in verschiedenen Kategorien Preise – viermal hintereinander habe der Stalker Ochsenknecht zum „Lieblingsschauspieler“ gekürt. Diesen Preis wollte er dem damaligen Teenager sogar persönlich überreichen. Dazu sei es jedoch nicht gekommen, weil sich der Mann Jimi Blue zu diesem Zeitpunkt nicht mehr nähern durfte. Ob gegen ihn ein gerichtliches Kontakt- oder Näherungsverbot ausgesprochen und rechtliche Schritte eingeleitet wurden, verrät Ochsenknecht nicht.

Jährlicher Treff auf Volksfest: Stalker lockte „Wilde Kerle“-Stars nach München

Der Mann habe seine Obsession mit Ochsenknecht und der Filmreihe, die ihn bekannt machte, auch literarisch ausgelebt. So schrieb er wohl ein eigenes Buch, dessen Handlung stark an „Die Wilden Kerle“ erinnert. Um mit Jimi Blue, seinem Bruder Wilson und dem restlichen „Wilde Kerle“-Cast auch privat in Kontakt zu kommen, habe der Stalker die Schauspieler zudem über Jahre hinweg zum Münchner Oktoberfest eingeladen. Ochsenknecht verrät, „alle“ seien diesen Einladungen gefolgt – außer ihm und seinem Bruder Wilson. Die Familie der zwei Kinderstars scheint die Situation damals bereits sehr ernst eingeschätzt zu haben.

Nicht der einzige Fall: Auch andere Promis berichten von Stalking-Erfahrungen

Ebenso musste Jimi Blue Ochsenknechts Schwester Cheyenne bereits Erfahrungen mit einem Stalker machen. Die Moderatorin Mareile Höppner wurde einst von einem Mann belästigt, der ihr unentwegt und ungefragt Nacktbilder von sich schickte. Derselbe Mann kam laut Cheyenne auch ihr zu nahe, indem er ihr regelmäßig unangemessene Fotos zusandte. Die Tochter von Natascha Ochsenknecht erstattete schließlich Strafanzeige, wie sie im Dezember 2023 auf Social Media öffentlich machte.

Eine weitere Promi-Dame, die sich mit einem Stalker herumschlagen musste, ist Moderatorin Lola Weippert. Bei ihr ging die Situation sogar noch deutlich weiter. Die TV-Bekanntheit erzählt in einer aktuellen Folge ihres Podcasts „Schön laut“ von einer beängstigenden Begegnung direkt vor ihrer Wohnung. Sie sei nach einer Party gemeinsam mit Bekannten an der Eingangstür angekommen. „Plötzlich steht da ein Typ mit so nem Rucksack und ich umarme den auch noch, weil ich dachte, das ist bestimmt irgendein Nachbar“, berichtet Weippert. Erst danach habe sie bemerkt, dass der Mann sie „richtig eng drückt“ und sie „nicht mehr loslässt“.

Stalker belästigt Lola Weippert: „Wir sind ein Paar und wir müssen reden“

Als Weippert sich schließlich losriss, sei ihr klar geworden, dass sie den Mann überhaupt nicht kennt. Die Moderatorin stellte fest: „Es war ein Stalker. Und der Stalker hat herausgefunden, wo ich wohne, steht bei mir nachts vor der Türe und sagt mir: ‚Wir sind ein Paar und wir müssen reden.‘“ Weipperts Begleitpersonen erkannten den Ernst der Lage sofort und brachten die Moderatorin schnell in ihre Wohnung. Anschließend wurde die Polizei gerufen. Zwar seien die Beamten gekommen, doch helfen konnten sie offenbar nicht, da der Mann im rechtlichen Sinne noch keine Straftat begangen habe.

Bis heute zeigt die Moderatorin dafür kein Verständnis. Sie wünscht sich mehr Handlungsspielraum für die Polizei in Fällen wie diesen – ein Wunsch, den wohl viele Betroffene teilen dürften.

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