Rod Stewart in Leipzig: Als er Putin kritisiert, erntet er Buhrufe

Rockstar auf Deutschland-Tour Für gewöhnlich sammeln Rockstars mit Anti-Kriegs-Botschaften bei Konzerten Sympathiepunkte. Eine ganz andere Erfahrung musste Rock Stewart bei einem Auftritt in Leipzig machen. Als er den russischen Präsidenten Wladimir Putin für den Krieg in der Ukraine kritisiert, wird er ausgebuht.

Unschöne Überraschung für einen Weltstar: Rod Stewart ist bei einem Konzert in Leipzig am vergangenen Freitagabend von seinem Publikum ausgebuht worden. Grund war aber nicht die musikalische Performance des 79-Jährigen - sondern ein politisches Statement.

Den Song "Rhythm Of My Heart" - 1991 schaffte er es damit auf den vierten Platz der deutschen Charts - widmet Stewart auf seiner aktuellen Tour "den ukrainischen Soldaten und ihrem Präsidenten Selenskyj". Abgerundet wird die politische Botschaft mit einem knappen "F--k Putin!"

Buhrufe für Salut vor Selenskyj

Was für eine Reaktion der Brite mit seiner Botschaft normalerweise erntet, konnte man einen Tag später in Berlin sehen: Applaus und Solidaritätsbekundungen. Nicht jedoch in Leipzig: Ein großer Teil des Publikums quittierte Stewarts Worte dort mit Pfiffen und Buhrufen. Vor allem ein eingeblendetes Bild Selenskyjs, dem Stewart salutierte, erregte den Unmut vieler.

Die Meinungen zu Stewarts Statement und der Reaktion des Leipziger Publikums gehen in den sozialen Medien weit auseinander. "Fremdschämen als Konzertgast", schreibt ein User bei "X". Andere schlagen sich auf die Seite der Leipziger.

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